6 Wege für einfache Content-Erstellung

6 Wege für einfache Content-Erstellung

Der Content ist zweifellos die Basis jedes Blogs.

Wie heißt es so schön? Content is King!

Aber keine Angst, darum soll es heute nicht gehen. Denn zum einen ist der Inhalt alleine längst nicht mehr der König, und zum anderen hast du darüber schon 37 Artikel gelesen.

In diesem Artikel möchte ich dir darum einige Wege vorstellen, wie du auf einfache Weise hochwertigen Content erstellen kannst.

Embedded Content

Eine der einfachsten und schnellsten Methoden stellt das Einbinden von fremden Inhalten dar. Am bekanntesten ist in diesem Bereich sicher YouTube.

Wie dir bestimmt bekannt ist, findest du unter jedem YouTube-Video die Möglichkeit, dieses einzubinden. Dazu stellt dir YouTube einen HTML-Code zur Verfügung.

Wichtig ist bei dieser Methode, dass du den eingebundenen Inhalt nicht für sich alleine stehen lässt. Schreibe eine Zusammenfassung dazu, gib deine persönliche Meinung zum Thema preis oder ergänze das Video mit weiteren interessanten Punkten.

Inhalte, die du easy einbinden kannst, sind unter anderem:

  • Videos (YouTube, Vimeo)
  • Infografiken
  • Fotos (Pinterest)
  • Präsentationen (Slideshare, Scibd)
  • Dokumente (Docstoc)
  • Social Content (Twitter, Facebook, Google+)

Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Plattformen, die das Einbinden von Inhalten erlauben.

TIPP: Trotz eines aktuellen Urteils des Bundesgerichtshofes, das die Einbindung quasi aller Inhalte im Web erlaubt, würde ich davon abraten, dies ohne gewissenhafte Prüfung zu tun. Konzentriere dich also auf Plattformen, die das Einbinden explizit erlauben und dir einen Embed-Code zur Verfügung stellen.

Content-Zusammenstellung

Diese Taktik ist aus zwei Gründen sehr interessant:

Es ist supereinfach in der Umsetzung.
Du kannst fast nicht anders, als gute neue Kontakte zu generieren.

Beim Aggregated Content geht es darum, eine Liste aus eingebundenen Inhalten zu schaffen. Also sehr ähnlich wie beim Embedded Content, allerdings mit weniger eigenem Inhalt.

Sprich, beim Zusammenstellen dieser Inhalte ergibt die Masse den Mehrwert.

Für meinen Blog Tropenwanderer habe ich etwa eine Liste aus über 40 Bildern von Pinterest erstellt. Ergänzt habe ich diese mit jeweils ein bis zwei Sätzen. Selten habe ich so schnell 1300+ Wörter geschrieben.

Interview

Bei einem Interview liegt der größere Aufwand in der Regel beim Interviewten und nicht beim Interviewer. Die schwierigere Aufgabe ist es, die passende Person zu finden.

Falls du aber bereits ein wenig vernetzt bist, sollte es sicher kein Problem sein, diese Methode anzuwenden. Falls nicht, musst du dir unbedingt den Artikel von Claudia Dieterle zum Thema Networking durchlesen.

Interviews haben nicht nur den Vorteil, dass dir diese schnell Content liefern, sondern du bekommst auch automatisch einen „Mitstreiter“ für die Promotion.

Roundup-Post

Dass nicht mehr Blogger Roundup-Posts machen, ist eigentlich verrückt! Denn es gibt kaum eine bessere Methode für einfachen Content, der sich dazu noch selbst vermarktet.

Beim Roundup-Post geht es darum, Inhalte von mehreren Personen zu einem bestimmten Thema oder einer Frage zu bekommen.

So hat etwa Vladislav Melnik vom Affenblog dereinst 35 Blogger befragt (darunter auch Steve Naumann und mich). Diese haben ihm unglaublich hochwertigen Content geliefert. Aber nicht nur das, der Artikel brachte auch über 1000 Shares und 100+ Kommentare.

Gastartikel

Gastautoren einzuladen ist im Prinzip die einfachste Art der Content-Erstellung. Der Content wird ganz einfach für dich erstellt.

Bei Gastartikeln musst du vor allem auf folgendes achten:

  • Klare Vorgaben machen betreffend der Qualität der Artikel.
  • Nur Themen zulassen, die auch tatsächlich zu deinem Publikum passen (oder einer überschneidenden Zielgruppe, die du ansprechen möchtest).
  • Nur so viele Gastartikel zulassen, wie du selbst Artikel schreiben kannst (damit die Identität deines Blogs nicht verloren geht).
  • Nur Gastautoren zulassen, die auch nach der Veröffentlichung weiterhin an deinem Blog interessiert sind. Sie sollen bei der Promotion helfen und Kommentare beantworten.

Informationen für Gastautoren gibt es selbstverständlich auch hier auf ZIELBAR.

News und Studien

Während News nicht in jeden Blog passen, können Studien oft auch recht „zeitlos“ verpackt werden und eignen sich somit für viele Blogger.

Mit den News verhält es sich recht ähnlich wie mit dem Embedded Content. Du hast die Möglichkeit, diesen zu kommentieren, mit der eigenen Meinung zu versehen oder sinnvoll zu erweitern. Das Problem mit den News liegt eher darin, dass diese Artikel in der Regel nur für kurze Zeit relevant sind und viele Blogger von solchen Inhalten absehen.

Studien habe ich ebenfalls in diesem Punkt gelistet, da diese oft wie News publiziert werden. Das kannst du natürlich auch als Blogger machen. Oft ist es jedoch interessanter, wenn du den Content einer Studie auch etwas genauer ansiehst und daraus sinnvollen und zeitlosen Content generierst.

Schreibe etwa, wie sich das Resultat einer Studie auf deine Leser auswirkt oder wie sich diese etwas zu Nutzen machen können.

Allgemeine Tipps

Abgesehen von den News und Studien haben alle vorherigen Methoden eine wichtige Gemeinsamkeit: Sie beinhalten Content von Dritten!

Das musst du dir unbedingt zu Nutzen machen. Sorge dafür, dass diese Personen dir bei der Promotion deines Artikels helfen. Und so machst du das:

  • Schreibe andere Blogger bereits vor der Veröffentlichung an und mache diese so auf den kommenden Artikel aufmerksam.
  • Erwähne Personen bei deiner Promotion in sozialen Netzwerken.
  • Frage bei Inhalten wie Infografiken um Erlaubnis vor dem Einbinden. In der Regel freuen sich die Ersteller und helfen dann auch bei der Promotion mit.
  • Wenn du Inhalte aus dem Social Web nutzt, folge dem betreffenden User und versuche eine Unterhaltung zu starten.
  • Schreibe Blogger nach der Veröffentlichung an, falls du diese verlinkt hast.

Und zum Schluss noch dies: Content schnell zu erstellen ist zwar hilfreich, die Qualität darf aber natürlich dennoch nicht leiden!

Nutzt du diese Methoden bereits? Oder kennst du andere Wege, wie Blogger sehr einfach neuen Content erstellen können? Lass es uns wissen!
6 Wege für einfache Content-Erstellung
Rating: 4.3 10 Votes
Dani Schenker

Dani Schenker

Dani Schenker ist seit 2005 im Online Marketing tätig. Zuerst als Blogger und Betreiber von mehreren Blogs, dann als Freelancer für diverse SEO-Agenturen. Heute schreibt er bei Tropenwanderer.com über das Leben in Costa Rica, von wo aus er arbeitet und seine Dienstleistungen anbietet.

6 Reaktionen zu “6 Wege für einfache Content-Erstellung”

  1. Jacky Wesling

    Hey Dani!

    Danke für diesen Beitrag. Hier sind noch mal tolle Tipps bei, um sich selber die Arbeit ein wenig zu erleichtern und dennoch tollen Mehrwert an seine Leser/innen zu liefern, das ein oder andere werde ich in Zukunft bestimmt mal ausprobieren.

    Mach weiter so!
    Alles Liebe
    Jacky

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Hallo Jacky!

      Freut mich, dass du in meinem Artikel noch frische Ideen gefunden hast. Sag mir dann Bescheid, wie es lief, wenn du mal eine der Methoden ausprobiert hast ;-)

      Cheers!
      Dani

      Antworten
  2. Claudia Dieterle
    Claudia Dieterle

    Hallo Dani,

    Artikel über Content gibt es viele, aber Du bist das Thema mal anders angegangen. Gute Tipps zur Erstellung von Content.
    Bei den Interviews brauchst Du nicht nur eine kompetente Person, Du musst auch gute und interessante Fragen stellen, die diese beantworten kann.
    Den Begriff Roundup-Posts kannte ich noch nicht, aber das Beispiel von Dir. Hat mich spontan an eine Blogparade erinnert, durch die Auswertung generierst Du auch Content und oft gibt es Inspiration für neue Artikel.
    News und Studien ist auch ein interessanter Tipp. Bei den Neuigkeiten sind Events geeignet, über die kann man sehr gut berichten.
    Danke auch für die Erwähnung meines Artikels zum Thema Networking.

    Viele Grüße
    Claudia

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Kein Problem, Claudia. Dein Artikel verdient jede Erwähnung ;-)

      Freut mich natürlich, dass du in meinem Artikel noch etwas lernen kannst.

      Der Vorteil des Experten Round-up Post ist es, dass sich alles auf deinem Blog abspielt. Das ist bei der Blogparade nicht so. Bei der Blogparade kann es passieren, dass viele Blogger mitmachen, sich bei der Promotion aber ausschliesslich auf ihren eigenen Artikel konzentrieren. Wenn die Blogger ihren Inhalt auf deinem Blog veröffentlicht haben, dann werden sie auch deinen Artikel promoten ;-)

      So bekommst du hochwertigen Content + kostenlose Promotion.

      Antworten
  3. Dietmar Klöskes

    Da das Thema News für Blogger nicht so interessant ist, ist es aber keinesfalls wertlos. Auf seiner Homepage kann man einen Newsticker immer einbinden. Der sorgt für ständig wechselnde Inhalte, was die Seite wiederum für Google interessant macht. Ein Beispiel hier: http://www.kfzgutachter-bonn.de . Diese Seite ist mit dem Newsticker von presseportal.de ausgestattet. Der Newsticker lässt sich individuell anpassen, sowohl, was die Anzahl der dargestellten Nachrichten angeht, als auch Farbe und Größe. Auch die dargestellten Themen sind frei wählbar, so kann sich jeder, nur die für ihn interessanten Themen, anzeigen lassen. Wer sich damit beschäftigen möchte, hier ist der Link:

    http://www.presseportal.de/services/login.htx

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Hallo Dietmar. Besten Dank für dein Interesse am Artikel und für deinen Kommentar.

      Du hast recht, dass für viele Blogger „News“ nicht unbedingt hilfreich sind als Content. Je nach dem gibt es aber auch die Möglichkeit, eine Neuigkeit zeitlos zu verpacken.

      Was du ansprichst ist sicher interessant. Ich würde es jedoch nicht wirklich als „Inhalt“ bezeichnen. Denn, über den Newsticker verschwindet der Leser ja quasi sofort vom eigenen Blog.

      Im Weiteren würde ich persönlich auch nie die „News“ eines Presseportals nutzen. Die meisten Pressemitteilungen sind doch irgendwie doch nur „Werbung“. Aber klar, in einigen Fällen könnte es Sinn machen.

      Antworten

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