101 SEO-Tipps für mehr Sichtbarkeit - für jeden was dabei

101 SEO-Tipps für mehr Sichtbarkeit – für jeden was dabei

In diesem Artikel möchte ich dir 101 SEO-Tipps mit auf den Weg geben, die deine Rankings und den Traffic über die organische Suche verbessern können. Bitte konsumiere die Tipps mit Bedacht. Es kann sich schnell etwas ändern und SEO ist keine exakte Wissenschaft …

WAHHHSHSHSHSH???? KEINE EXAKTE WISSENSCHAFT??? SEO HÖRT SICH JA JETZT NACH EINEM REINEN BLINDFLUG AN!!!!! WOZU BEZAHLE ICH HIER NICHTS FÜR IRGENDWELCHE TIPPS? PFUI!

Okay – ganz ruhig und einmal tief durchatmen.

Bei SEO gibt es ganz sichere Faktoren, die das Ranking positiv beeinflussen können. Aber nicht über jeden Stellhebel, der betätigt werden kann, kann mit Sicherheit gesagt werden, wie stark der Einfluss auf die Rankings ist oder ob dieser überhaupt Einfluss hat. Auch Scheinkorrelationen sind bei SEO nicht gerade selten und so sind Tests auf mögliche Faktoren besonders schwierig. Einfach gesagt: Bei SEO ist immer eine Portion Unsicherheit mit dabei!

Im Folgenden profitierst du von meiner langjährigen Erfahrung. Meine Kollegin und ich haben auf Basis durchdachter SEO-Strategien in verschiedenen Kundenprojekten Rankings verbessert und die Sichtbarkeit der jeweiligen Domain erhöht. Was ich damit sagen möchte: Die nachfolgenden Tipps basieren auf erfolgreichen Maßnahmen für Kunden und könnten somit kaum praxisorientierter sein.

Are you ready? Let’s go!

User Signals und Suchintention

  1. Was will Google?

    Bei jeder Optimierung steht immer eine elementare Frage im Raum: Was will Google? Erst wenn wir das liefern, was Google haben möchte, können wir gute Platzierungen in den Suchergebnissen (SERPs) erreichen. Google möchte seinen Usern stets die besten Suchergebnisse liefern, damit diese weiterhin die Suchmaschine nutzen und bloß nicht zur Konkurrenz gehen. Denke daher immer an den User, der auf deine Seite gehen soll und an deren Search Intent / Suchintention, dann werden dich früher oder später die Suchmaschine auch belohnen.

  2. Was ist der Search Intent?

    Damit ist die Suchintention gemeint, die hinter jeder Suchanfrage steckt. Was will der Nutzer mit seiner Suchanfrage erreichen? Welche Website und welche Inhalte will er haben. Erst wenn wir das wissen, können wir auch die optimalen Ergebnisse auf unserer Website bereitstellen.

  3. Arten von Suchanfragen

    Bei der Optimierung zu berücksichtigen sind die verschiedenen Arten von Suchanfragen. Hier wird zwischen informationsgetriebenen, kommerzgetriebenen, transaktionsgetriebenen und navigitionalen Keywords unterschieden. Bei einer Suchanfrage im Bereich Information möchte der User, wer hätte das gedacht, Informationen zu einem Thema geliefert bekommen (z. B. Wie hoch ist der Mount Everest?). Im Bereich Transaktion soll eine Handlung durchgeführt werden, wie z. B. E-Book über Marketing downloaden. Bei kommerzgetriebenen Suchen steht häufig eine Kaufabsicht hinter der Anfrage, wie Puma Schuhe kaufen oder gute Marketing-Agentur finden. Bei navigitionalen Suchanfragen ist die Suche gezielt auf eine bestimmte Website, wie Kundensupport Telefonnummer Zalando gerichtet.

  4. Search Intent herausfinden

    Um den Search Intent herauszufinden, hilft es meistens bereits, sich die Top Ten zu dem Keyword anzuschauen, zu dem du gut ranken willst. Hier findest du die aktuellen Ergebnisse, die Google seinen Nutzern ausspielt und sehr wahrscheinlich am ehesten den Search Intent richtig treffen. Wenn du den Search Intent richtig befriedigen möchtest, muss du dich mit der Zielgruppe auseinandersetzen. Welche Probleme und Fragen haben diese zu dem Keyword. Welche Erwartungen haben diese? Recherchen in Foren, Social Media, Kundenumfragen und vieles mehr helfen dir dabei, die Zielgruppe bestmöglich zu verstehen.

  5. Kann Google User Signals messen?

    Google kann sehr wahrscheinlich User Signals (das Verhalten seiner Nutzer) messen und damit beurteilen, ob eine Website bzw. deren Inhalte in den SERPs gut ankommen oder nicht. Google hat dazu auch einige Patente angemeldet (Beispiel). Deutliche User Signale können zum Beispiel die CTR (Click through rate) sein. Diese umfasst das Verhältnis aus Impressionen und tatsächlichen Klicks auf das Suchergebnis. Rand Fishkind hat dazu einen interessanten Test veröffentlicht:
    https://twitter.com/randfish/status/612691391848648704
    Das Thema sorgt allerdings für große Diskussionen in der SEO-Szene: Wie kann Google dies alles messen? Verweildauer und weitere Kennzahlen von User Signals variieren stark – je nach Themen und Interessen … eine unendliche Geschichte! Merke dir daher einfach Folgendes: Liefere deinen Nutzern die richtigen Informationen, achte auf eine gute User Experience (positive Nutzererfahrung), der User sollte gerne auf deiner Seite sein und die Informationen, nach denen er sucht, bekommen. Ein ansprechendes Design deiner Website, welches zur Zielgruppe passt, ist ebenso Pflicht (niemand mag hässliche und überladene Websites).

  6. Messen von User Signals und User Experience

    Während Time on site, Bounce Rate z. B. mit Google Analytics und die CTR mit der Search Console gemessen werden kann, wird es schwieriger, zu messen, ob die User Experience wirklich gut ist. Verwende Tools wie Hotjar, Overheat oder Mouseflow, um einzelne User-Sessions aufzunehmen um zu sehen, wie sich die User verhalten. So lässt sich erkennen, wie sich die Besucher auf deiner Website verhalten und an welchen Stellen ggf. Probleme vorkommen.

Crawling und Indexierung deiner Website

Vorab eine vereinfachte Erklärung über die Funktionsweise von Suchmaschinen:
Viele Suchmaschinen wie Google arbeiten das Web mit ihren Crawlern nach relevanten Informationen durch (Crawling) und entscheiden, ob die Informationen in ihren Suchindex aufgenommen werden (Indexierung), zu bestimmten Suchanfragen als relevant angesehen werden und auf welchen Positionen diese in den Suchergebnisse dann erscheinen (Bestimmung der Relevanz). Damit du gute Chancen hast, möglichst eine hohe Sichtbarkeit bei Google & Co. zu er erhalten, muss deine Website für diese drei Arbeitsschritte optimiert sein.

  1. Crawling und Indexierung

    Deine Website muss Zugriffe durch die Suchmaschinenbots erlauben. Obwohl dies eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, passiert dieser Fehler jedoch häufiger als man denkt. Besonders bei Relaunches wird vergessen, die Sperre für die Suchmaschinen zu entfernen. Überprüfe daher stets die Robots.txt, ob fälschlicherweise diese die komplette Domain oder einzelne Unterseite für die Suchmaschinen aussperren. Browser-Plugins wie https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/seerobots/ oder https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/link-redirect-trace-addon/ zeigen dir sie von dir im Browser besuchte URL an, ob hier evtl. Suchmaschinen geblockt werden.

  2. Keine URLs über die Robots.txt aussperren

    Falls du bestimmte URLs für die Suchmaschinen aussperren möchtest, damit diese nicht in den SERPs (Suchergebnisse) erscheinen, arbeite mit dem Tag „nonidex,follow“. Werden URLs über die Robots.txt ausgesperrt, kann es trotzdem sein, dass Google die URLs in den Suchergebnissen anzeigt.

  3. Noindex richtig einsetzen

    Seiten, die keine Suchintention und sonstige Nutzen für die Besucher haben, brauchen auch nicht den Suchindex der Suchmaschinen vollzustopfen. Setze diese daher auf Noindex,follow, damit die Bots wissen, dass diese Seiten nicht relevant für sie sind. Ein Beispiel: Seiten wie Impressum, Datenschutz, Logins oder Seiten, die aus strategischen oder rechtlichen Gründen nicht indexiert werden sollen. Setzte dabei immer noindex,follow ein und nie noindex, nofollow, da deine Seite ansonsten intern an Linkkraft verlieren (dazu später mehr unter dem Punkt interne Links).

  4. Duplicate Content

    Auch doppelte Inhalte (Duplicate Content, auch DC abgekürzt) kann durch das Setzen des Noindex,follow– Tags behoben werden. Duplicate Content bedeutet, dass identischer Content mehrfach auf verschiedenen URLs aufrufbar ist.

  5. Nachteile von Duplicate Content

    DC ist für Google kein Grund zur Abstrafung (Google-Penalty). Sollten identische oder sehr ähnliche Inhalte auf verschiedenen URLs liegen, entscheidet Google selbst, welche davon in den Suchergebnissen angezeigt werden. Jedoch bringt Duplicate Content einige Nachteile mit sich:

    • Es kann zu doppelten Rankings und damit ggf. zu schlechteren Rankings führen
    • Google kann DC als Betrugsversuch/Manipulation ansehen
    • Keyword-Kannibalisierung durch DC: interne Konkurrenz zum gleichen Suchbegriff. Die URLs stehen in Konkurrenz zueinander und dadurch können schlechtere Rankings entstehen.
  6. URL-Struktur

    Halte die URL-Struktur deiner Website möglichst kurz und sauber! URLs Session IDs und sonstige Parameter in einer URL erzeugen oft bei jedem Aufruf eine neue URL. Haben diese URLs einen gültige Status Code, kann Google diese unter Umständen indexieren und schon kann es zig Duplicate-Content-Probleme auf deiner Website geben (mehr dazu hier).

  7. Klicktiefe I

    In der Seitenarchitektur sollten wichtige URLs, über die du organisch Traffic generieren möchtest, mit möglichst wenigen Klicks von der Startseite aus erreichbar sein. Bei zu vielen Klicks bis zu einer URL können diese von Google als weniger wichtig angesehen und dadurch seltener gecrawlt werden. Besonders bei WordPress verschwinden alte Beiträge gerne ganz tief im Blogarchiv. Mit dem Plugin https://wordpress.org/plugins/simple-yearly-archive/ kannst du alle Beiträge auf einer Seite verlinken und damit die Klicktiefe verringern. Eine Voraussetzung ist die Verlinkung dieses Jahresarchivs z. B. im Footer deiner Website, damit es mit nur einem Klick aus erreichbar ist.

  8. Klicktiefe II

    Mit dem Screaming Frog kannst du die Klicktiefe jeder URL deiner Website analysieren und damit sehen, welche Seiten/URLs mit wie vielen Klicks von der Startseite aus erreichbar sind. In der Regel sollten dies maximal drei Klicks sein.

    Klicktiefe Screaming Frog

    Mit dem Screaming Frog kannst du die Klicktiefe aller URL überprüfen unter dem Punkt „Site Strcuture“

  9. Vermeide Broken Links auf deiner Website

    Broken Links sind Links, die zu einem nicht mehr erreichbaren Ziel verweisen (z. B. Seiten mit einem 404-Error). Diese sind nicht nur ärgerlich für deine Besucher, sondern sind auch ein Zeichen dafür, dass die Inhalte deiner Website nicht mehr aktuell sind. Vermeide daher Broken Links auf deiner Seite (egal, ob diese intern verlinken oder zu externen Quellen). Vermeide es zudem, die Broken Links automatisch auf die Startseite umzuleiten, da diese ebenfalls als Error von Google angesehen werden könnten (Soft 404-Error, mehr dazu hier). Broken Links kannst du ebenfalls mit dem Tool Screaming Frog finden.

  10. Mehrsprachige Website

    Betreibst du eine mehrsprachige Website, kannst und solltest du Google mittels hreflang-Attribut zeigen, welche Sprache und für welches Land die jeweilige URL gedacht ist. Dadurch stellst du sicher, dass Google die jeweilige Landesausrichtung richtig erkennt und seinen Usern die passenden URLs in den SERPs ausspielt. In dem Ahreflang-Guide von Sistrix erfährst du alles zu diesem Thema (da dies sonst den Beitrag komplett sprengen würde).

  11. Sitemap

    Zwar wird Laut John Mueller (Webmaster Trends Analyst at Google) keine Sitemap.xml benötigt bei Seiten bis 10.000 URLs. Eine Sitemap.xml-Datei hilft der Suchmaschine aber dabei, deine Website besser zu verstehen, wichtige Seiten zu erkennen und über Änderungen schneller informiert zu werden. Leg für Videos (wenn vorhanden) auf deiner Seite immer eine extra Sitemap an.

Keyword-Recherche

  1. Was ist eine Keyword-Recherche?

    Eine Keyword-Recherche ist die Suche nach Suchbegriffen (Keywords), auf die eine Website hin optimiert werden soll, und ist somit eine wichtige Säule einer jeden Optimierung. Viele starten sofort bei der Recherche mit der Nutzung von div. Recherche-Tools (gute Tools dazu erwähne ich später noch) und vergessen ein wichtiges Tool bzw. einen Arbeitsschritt vorher: Die Recherche beginnt immer mit einem Brainstorming. Welche Begrifflichkeiten gibt es, welche werden nach deinen Erfahrungen in deiner Nische verwendet, welches Wording gibt es auf der Website? In Unternehmen haben Vertrieb und Kundensupport oftmals weitere tolle Ideen für Suchbegriffe.

  2. Nützliche Tools zur Recherche können sein

    • Google Autocomplete: Die Google-Suche zeigt dir unterhalb der Suchleiste während der Eingabe eines Suchbegriffes passende Suchvorschläge an, die andere Nutzer ebenfalls suchen.

      Google Autocomplete

      Autovorschläge von Google zu Keyword „SEO“

    • Keyword.io, Seorch.de und Kwshitter.com: Die Tools schlagen dir unzählige Suchbegriffe zu deinen Keywords vor.
    • OpenThesaurus: Das Tool schlägt zu deinen Suchbegriffen passende Synonyme vor.
    • answerthepublic.com: Diese Anwendung liefert besonders viele Kombinationen zu deinen Keywords – z. B. in Frage-Form.
    • KWFINDER: Hierbei handelt es sich um ein kostenpflichtiges Tool, mit dem du das monatliche Suchvolumen zu deinen Keywords herausfinden kannst.
  3. Search Intent

    Die Suchintention sollte bei jeder Recherche zu jedem Suchbegriff bestimmt werden – dies erleichtert die spätere Optimierung sehr. Schau dir dabei die Konkurrenz an: welche Fragen werden beantwortet und welche Lösungen werden aufgezeigt.

  4. Short-, Mid- und Longtail-Keywords

    Neben der Suchintention wird bei der Recherche nach Shorttail-Keyword, Midtail-Keywords und Longtail-Keyword unterschieden.

  5. Shorttail-Keyword

    Shorttail-Keywords sind häufig generische Begriffe mit einem sehr hohen Suchvolumen, aber oftmals mit einer ungenauen Suchintention und zielen auf einen sehr hart umkämpften Markt in den SERPs ab.

  6. Midtail-Keyword

    Midtail-Keywords sind Suchanfragen, die ein geringeres Suchvolumen als Shorttail haben, dafür ist der Search Intent leichter zu bestimmten und die Conversion meist besser. Vergleiche die beiden Suchanfragen Feuerlöscher vs. Feuerlöscher kaufen: Hier will jemand beim Midtail-Suchbegriff Feuerlöscher kaufen wirklich so etwas erwerben, während beim Shorttail-Suchbegriff eher die Informationsbeschaffung im Vordergrund steht.

  7. Longtail-Keywords

    Longtail-Keywords haben das geringste Suchvolumen, dafür sind diese meist leichter nach vorne zu bringen und sind sehr spezifisch, sodass eine Optimierung auf den Search Intent hin leichter ist. Ausnahmen sind Longtail-Keywords mit einem kommerziellen Search Intent – hier kann es passieren, dass bereits viele Mitbewerber auf diese Keywords hin optimieren (z. B. lukrative Longtail-Begriffe für Onlineshops).

  8. Longtail-Keywords sind super (?)

    Auch wenn Longtail-Keywords geringe Suchvolumen haben, können diese für sehr viele Besucher sorgen und sind vom Search Intent her sehr viel genauer einzuschätzen. Setze bei der Keyword-Recherche daher nicht nur auf Short- und Midtail-Keywords, sondern berücksichtige auch Longtail-Keywords.

    Rand Fishkin Short bis Longtail

    Quelle: Rand Fishkin – How SEO Blinded Me, Then Opened My Eyes, Seite: 39
    (http://de.slideshare.net/randfish/how-seo-blinded-me-then-opened-my-eyes-16033704)

    Die Bezeichnung dieser drei Keyword-Arten kommt vom Graph der „Search Demand Curve“. Shorttail-Keywords sitzen am oberen Ende des Graphen (hier sind die meisten Suchanfragen), Midtail-Keywords sitzen in der Mitte und Longtail-Keywords am langen Ende (Longtail) der Kurve.

  9. Keyword-Clustern

    Vermeide, zu sehr ähnlichen Suchbegriffen verschiedene Unterseiten zu erstellen. Keywords, die sich sehr ähnlich sind, können und sollten auf einer URL optimiert werden (Einen ausführlichen Artikel dazu mit Beispielen findest du hier.) Dadurch reduzierst du die Gefahr von Keyword-Kannibalisierung und Duplicate Content auf deiner Website.

  10. Konkurrenz in den SERPs einschätzen

    Um zu erfahren, ob du Chancen hast, zu den gewählten Keywords nach vorne zu kommen, musst du verschiedene Kriterien deiner Mitbewerber in den Top Ten überprüfen. Diese können u. a. sein:

    • Welche Seiten befinden sich in den Top Ten? Viele Brands (wie Zalando, Otto usw.) deuten auf starke Konkurrenz hin.
    • Sind in den Top Ten Videos, Foren und eher kleinere Nischenseiten vorhanden, ist die Konkurrenz meist weniger stark.
    • Wie sind die Seiten der Mitbewerber gepflegt? Gibt es technische Fehler, zu lange Ladezeiten und so weiter oder sind diese top optimiert?
    • Wie sind die Inhalte auf der jeweiligen Konkurrenz: Gibt es Inhalte, mit denen die Suchintention bestens beantwortet wird, oder gibt es hier Lücken und offene Fragen, die DU besser beantworten kannst?
    • Wie stark ist das Linkprofil der Konkurrenz? Haben diese viele starke oder nur wenige Backlinks im Linkprofil (lässt sich mit Tools wie Ahrefs oder Openlinkprofiler herausfinden)
    • Haben die Seiten eine hohe Akzeptanz bzw. Beliebtheit bei Ihrer Zielgruppe? Hinweise darauf findet man bspw. in den Social-Media-Kanälen der jeweiligen Konkurrenz (Fanpage mit vielen Fans / Followern und einer hohen Interaktion wie Likes). Bei Blogs können es auch Kommentare unter den jeweiligen Beiträgen sein.

Content

  1. Es gibt keine SEO-Texte …

    Du schreibst ohne Wenn und Aber Texte für Menschen. Google will nicht ausgetrickst werden und seinen Nutzern immer die besten Inhalte zur jeweiligen Suchanfrage liefern. Halte dich daran und versuche nicht, irgendwelche Tricks einzusetzen, die deine Texte unnatürlich wirken lassen, nur in der Hoffnung, Google lässt diese besser ranken.

  2. Vergiss die Keyword-Dichte

    Die Keyword-Dichte war vor vielen Jahren vielleicht noch wichtig, heute jedoch nicht mehr. Google ist schlau genug geworden, um Texte richtig zuzuordnen. Vermeide daher, zwanghaft überall Keywords einzubauen, um eine ominöse Keyword-Dichte zu halten.

  3. WDF*IDF / TF*IDF

    WDF*IDF ist ebenfalls nicht mehr wichtig – nur weil du bestimmte Begriffe laut WDF*IDF-Berechnung in den Text einbaust, wirst du nicht gleich besser ranken. Die WDF*IDF-Analyse zeigt dir allerdings sehr gut, was die Konkurrenz in ihren Texten schreibt. Dieses Wissen kann dir helfen, den Search Intent zum jeweiligen Keyword besser zu verstehen und bessere Texte für deine Leser zu schreiben.

  4. Die richtige Textlänge?

    Wie lang soll ein Text sein, damit dieser bei Google eine hohe Sichtbarkeit hat? Beliebte Frage, auf die es nur eine Antwort gibt: „Es kommt drauf an“. Ist die Suchintention mit einem kurzen Text (300–400 Wörter) befriedigt, dann reichen auch 300–400 Wörter. Ist das Thema komplex und es gibt viele Fragen, Theorien, Hintergründe usw. dazu, wird der Text auch automatisch länger sein (> 2.000 Wörter), um alle wichtigen Informationen unterzubekommen.

  5. Was ist guter Content?

    Die Frage ist nur schwer zu beantworten, da guter Content häufig auf subjektiver Wahrnehmung beruht. Wann ein Text gefällt oder nicht, hängt vom Leser ab. Hast du deine SEO-Hausaufgaben gemacht und die Suchintention zu deinen Keywords herausgefunden, kannst/solltest du die Texte auf die Erwartungen und Wünsche der Zielgruppe hin schreiben. Einige Punkte, was guter Content ist:

    • Content, der (neue) Erkenntnisse und/oder echte Problemlösungen für die Zielgruppe aufzeigt
    • Der Inhalt ist informativ und bietet einen echten Mehrwert für den Leser („Diese Informationen liest man sonst nirgendwo“ oder „Dieser Text hat mir echt weitergeholfen“).
    • Der Content ist authentisch und wahr.
    • Der Text sollte sehr gut recherchiert und mit einigen Quellenangaben belegt sein.
    • Content-Design: Der Text muss gut lesbar und auf den ersten Blick scanbar sein (viele Zwischenüberschriften, wichtige Inhalte hervorheben, Bilder, Videos, genügend Absätze usw.).
    • Der Inhalt muss für die Zielgruppe leicht zu verstehen sowie fehlerfrei sein und genau die Informationen liefern, die in der Headline versprochen wurden. Tools wie https://wortliga.de/textanalyse/ helfen dir, den perfekten Text zu schreiben.
    • Der Text muss von der Qualität her so geschrieben sein, dass die Zielgruppe diesen gerne an Freunde, Kollegen usw. weiterempfiehlt, teilt sowie als Lesezeichen abspeichert. Wenn du das schaffst, hast du einen sehr guten Text geschrieben.
  6. Auf der Suche nach neuen Themen für deine Website?

    Dann helfen dir Tools und Plattformen wie answerthepublic.com, Google Autocomplete, Google Trends, themenrelevante Facebook-Gruppen und Internet-Foren, um neue Themen zu finden und die Fragen der Zielgruppe herauszufinden.

  7. Diversifikation in den SERPS

    Google liefert seinen Nutzern nicht 10 Plätze aus, um 10 x die gleichen Suchergebnisse mit dem gleichen Content zu liefern. Google will verschiedene Ergebnisse anzeigen, die das Thema aus verschiedenen Blickrichtungen behandeln und beantworten. Überlege dir daher, wie du dich von der Konkurrenz abhebst und kopiere keine Texte, und auch keinen Aufbau und Struktur der Konkurrenz. Dein Content muss absolut einzigartig sein. Und wenn es Gerüchten zufolge heißt, dass nur Artikel mit 2500 Wörter gut ranken, und alle halten sich daran, sehen „zufriedene“ Nutzer so aus:

    SEO Gurus 2500

    Solche entäuschende Erlebnisse seiner User will Google vermeiden. Versuche daher niemals blind irgendwelchen Empfehlungen hinterher zu rennen.
    Quelle: https://twitter.com/chelseaperetti/status/1065627325960675328

  8. Content Recyceln

    Content zu recyceln bedeutet, bestehenden Content zu optimieren. Besonders interessant sind dabei Inhalte, die bereits Rankings bei Google auf Seite 2–3 haben. Hier ist es oftmals nicht mehr weit, um auf Seite 1 zu kommen. Mit Tools wie Sistrix oder Metrics.tools, aber auch mit der kostenlosen Search Console kannst du dir die aktuellen Rankings deiner Website auf den Positionen 11–20 anzeigen lassen. Manchmal bewirken hier kleinere Änderungen wie eine Erweiterung und Neustrukturierung des Textes sowie die Anpassung der Meta Title und Überschriften im Text einiges, um in die Top Ten zu kommen.

  9. Beispiel Content Recyceln

    Unser Artikel über Suchmaschinen (optimiert auf das Keyword „Suchmaschinen Liste“) hatte vor dem Medic Update gerade einmal knapp fünf Suchmaschinen vorgestellt und trotzdem einige gute Rankings gehabt. Laut Sistrix hatte der Artikel einen SI von 0,3264 vor dem Update und nach dem Update ging die Sichtbarkeit runter auf 0,03 – der Artikel flog zu einigen Keywords aus den Top Ten.

    SI nach Medic Update und Optimierung des Inhalts

    Einbruch der Sichtbarkeit der URL (siehe „B“) und Erholung davon sowie Steigerung der Sichtbarkeit durch unsere Maßnahmen zur Content Recyceln

    Also war es an der Zeit, diesen Artikel zu updaten, um die alte Sichtbarkeit wiederherzustellen und das Hauptkeyword Suchmaschinen-Liste wieder anzugreifen. Die Suchintention bei den Nutzern ist zu diesem Keyword: „Hey, ich will eine Website haben, auf der ich möglichst viele Suchmaschinen sehe und am besten als Übersicht in einer Liste“. Okay, das war nicht besonders schwer herauszufinden. Wir haben daher die ehemals fünf Suchmaschinen auf insgesamt 35 erweitert und alle in einer Liste im Artikel präsentiert. Weiterhin haben wir den Text erweitert und jede der 35 Suchmaschinen vorgestellt, die Funktionsweisen und einen kleinen Ausblick auf die Zukunft gegeben. Ja, das war verdammt viel Arbeit – hat uns aber eine Sichtbarkeit (Stand 06.01.2019) von 1,237 beschert (Steigerung der Sichtbarkeit um 278 %).

  10. Zusätzlicher Tipp zum Beispiel

    Wir haben es auch für längere Zeit in die Antwortbox (Platz 0) bei Google geschafft zum Keyword Suchmaschinen-Liste. Wir haben in der Einleitung unsere fünf Favoriten genannt und Google hat dies genommen und eine Antwortbox daraus erstellt. Dieser „Trick“ funktioniert natürlich nicht immer!

    Antwortbox bei Google

    Antwortbox (Platz 0) bei Google

    Felix von Seokratie.de hat zu diesem Thema einen tollen Artikel geschrieben.

Linkaufbau + Reichweite aufbauen

  1. Backlinks sind weiterhin wichtig bei der Optimierung, …

    … jedoch kann hier schnell viel zerstört statt verbessert werden. Ja, du kannst auch ohne Backlinks gute Rankings erreichen, jedoch wird es bei mittelmäßig bis hart umkämpften Keywords ohne Links sehr schwer werden, in die Top Ten zu kommen.

  2. Keiner verlinkt gerne freiwillig auf eine Schrott-Website ohne nennenswerte Inhalte.

    Es sollte daher wirklich jedem klar sein: Du brauchst äußerst gute Inhalte, um auf natürliche Art und Weise Backlinks zu verdienen.

  3. Backlinks verdienen

    Um durch sogenannte gute Inhalte Backlinks zu verdienen, müssen die Inhalte die Webmaster ansprechen, von denen du einen Backlink haben möchtest. Beispielweise schreibst du ein E-Book, wie Hundebesitzer auf die Gefahr einer Vergiftung ihres Hundes reagieren können und schreibst Tiervereine und Online-Zoogeschäfte an, ob sie dein E-Book (kann auch eine Infografik, ein Video usw. sein) mit ihrer Zielgruppe teilen möchten. Diese Art des Linkaufbaus ist meist deutlich natürlicher und organischer als irgendwelche Backlinks zu kaufen oder SPAM-Links mit Tools aufzubauen.

  4. Was ist ein guter Backlink?

    Es gibt verschiedene Bewertungskriterien, einige davon sind z. B.:

    • Eine Verlinkung, die auf natürliche Art und Weise zustande gekommen ist (kein Linkspam oder sonstige „Hacks“ -> Der Webmaster hat freiwillig zu dir verlinkt)
    • Die Verlinkung kommt aus einem Artikel heraus und stammt nicht von der Sidebar oder dem Footer (Sitewide-Verlinkung).
    • Der Link stammt aus einem themenrelevanten/business-relevanten Umfeld
    • Die linkgebende Website hat ein gesundes Linkprofil und wurde nicht zur reinen Linkschleuder hochgezüchtet, sondern bietet den Lesern einen echten Mehrwert und veröffentlicht regelmäßig neue Inhalte.
    • Über den Link kommen Besucher – die linkgebende Website hat Besucher (bspw. über die organische Suche), die auf den Link klicken und deine Website besuchen.
  5. Nützliche Kennzahlen zur Bewertung von linkgebenden Domains, um so die Stärke eines Backlinks zu überprüfen

    • LRT Pagerank (geht mit dem kostenfreien Link Redirect Trace Addon)
    • Trust Flow und Citation Flow von Majestic.com
    • Sichtbarkeit (geht mit Metrics.tools, Sistrix, Searchmetrics usw.)
    • Dompop (geht auch mit Majesitc oder for free mit Openlinkprofiler.org)
  6. Steinzeit-Linkbuilding mit Webkatalogen

    Webkataloge oder sonstige Verzeichnisse als Verlinkungen zu nutzen, bringt kaum bis gar nichts mehr. Insbesondere um Webkataloge, die Begriffe wie Link oder SEO in der Domain haben, solltest du einen großen Bogen machen, da diese meist sehr toxisch für ein gesundes Linkprofil sein können. Für lokale Unternehmen wie Handwerker, Zahnärzte sind höchstens Branchenverzeichnisse interessant, da Google hier einen regionalen Bezug zum Unternehmen herstellen kann und dies sich positiv auf lokale Suchanfragen auswirken kann (mehr dazu unter dem Punkt „Local SEO“ weiter unten).

  7. Verlinke zu anderen Seiten

    Dies ist kein direkter Rankingfaktor, aber das Internet funktioniert durch die Verlinkungen einzelner Seite miteinander und die Suchmaschinen finden so neue Seiten. Backlinks sind daher für das Gesamte WWW relevant. Verlinke auch du zu anderen Seiten, die deinen Lesern einen echten Mehrwert geben und stoppe den Linkgeiz.

  8. Negative SEO durch Linkspam

    Echte „A***geigen“ (sorry, aber das musst ich jetzt so schreiben) versuchen immer wieder (branchenübergreifend), Websites durch viele schlechte Backlinks abzuschießen. Mit div. Tools (die ich hier nicht nennen möchte) ist es möglich, voll automatisiert unnatürliche Backlinks von tausenden von Websites aufzubauen. In der Vergangenheit hat dies einige Websites die Rankings gekostet, jedoch betont Google in der letzten Zeit immer häufiger, dass sie in der Lage sind, diese Technik zu erkennen und die schädlichen Links herauszurechnen. Du solltest bei einer Negativ-SEO-Attacke zur Sicherheit trotzdem die Links über das Google Disavow Tool entwerten. Hier findest du eine Anleitung zur Erkennung und Entfernung von schädlichen Backlinks.

  9. Die Backlinks deiner Konkurrenz

    Mit Tools wie Ahrefs kannst du das Linkprofil deiner Mitbewerber analysieren und versuchen, die Links für deine Website nachzubauen. Doch Vorsicht: Die Backlinks der Konkurrenten nachzubauen, ist nicht immer sinnvoll: Du weißt nie, welche Links ggf. entwertet wurden und baust so fälschlicherweise schlechte Backlinks auf.

  10. NoFollow-Backlinks

    Durch den HTML-Tag Nofollow zeigst du Google an, dass der Link keine Linkkraft weitergeben soll. Beispiel: < a href=“https://beispiel.de/“ rel=“nofollow“>Beispiel</a >. Der Google-Bot folgt der Verlinkung trotzdem, ohne diese aber für die Bestimmung der Rankings zu beachten. Den Nofollow-Tag solltest du bei Verlinkungen zu anderen Websites nur einsetzen, wenn die Verlinkung durch einen Sponsored Post entstanden ist.

  11. Vergiss die Tricks und halte dich an die Regeln

    Besonders beim Linkaufbau wurde in der Vergangenheit sehr viel getrickst, um gute Rankings zu bekommen. Google wird immer besser darin, die Tricks schnell zu erkennen (siehe Pinguin Update) und straft die „Trickser“ immer schneller ab. Halte daher Abstand zu sogenannten Black-Hat-SEO-Techniken wie Linkspam durch automatisierte Tools, dem Kauf von zu vielen Backlinks auf einmal usw.

Interne Links

  1. Warum die Seitenarchitektur so wichtig ist

    Die internen Links auf deiner Website helfen Google dabei, deine Website besser zu verstehen. Investiere daher viel Arbeit in eine sinnvolle Seitenarchitektur, damit Google, aber auch deine Besucher sich auf deiner Website gut zurechtfinden. Wichtige URLs, die gut ranken sollen, sollten mit von 1–2 Klicks von der Startseite aus erreichbar sein.

  2. So behältst du die Übersicht über deine Seitenarchitektur

    Die Seitenarchitektur deiner Seite kannst du z. B. mit Gephi oder ab der 10. Version des Screaming Frogs visualisiert darstellen, um eine bessere Übersicht zu erhalten. Hier findest du eine Anleitung von searchengingeland.com, wie man mit Gephi die Seitenarchitektur visualisiert.

  3. Verlinke zu deinen wichtigsten Seiten

    Verlinke in deinen Texten zu passenden Unterseiten – so kannst du zusätzlich wichtige Unterseiten stärken, die positiven Einfluss auf die Rankings haben können.

  4. Harte Ankertexte

    Interne Links brauchen harte Ankertexte (Linktexte). Verlinke daher niemals intern z. B. mit nichtssagenden Begrifflichkeiten wie hier, sondern besser mit hier findest du mehr zum Thema XYZ.

  5. Nie die gleichen Ankertexte für unterschiedliche Linkziele intern verwenden

    Es ist besser, nie verschiedene interne Linkziele mit dem gleichen Linktext zu benennen – Google muss jede Seite verstehen können und so verringerst du auch mögliche Gefahren einer Keyword-Kannibalisierung.

  6. Kein nofollow

    Interne Links sollten nicht auf nofollow gesetzt werden. Dadurch geht deiner Website wertvolle Linkkraft verloren.

  7. Viel hilft nicht viel

    Nie mehrfach intern das gleiche Linkziel auf einer URL verlinken. Google berücksichtigt nur den ersten internen Link zu der URL und ignoriert die restlichen. Dadurch geht dann ebenfalls wertvolle Linkkraft verloren.

  8. Wie viele interne Links pro URL / pro Text sollten gesetzt werden?

    „Es kommt drauf an“, da es hier keine Regeln oder Vorgaben gibt. Verlinke so, wie es für deine Leser natürlich ist. Falls du unbedingt eine Regel haben willst: Alle 400–500 Wörter ein interner Link hat sich bei uns am besten bewährt.

Content Marketing & Distribution ist für SEO hoch relevant

  1. Content Marketing und SEO passen wunderbar zusammen.

    Suchmaschinenoptimierung ohne guten Content (informativ, unterhaltend) funktioniert einfach nicht und dieser gute Content liefert dir Content Marketing. Auch die für das Content Marketing so wichtige Content Distribution kann für dein SEO hilfreich sein. Grob gesagt, soll mittels der Verbreitung von Content durch die Distributionskanäle (Paid, Earned, Social, Owned) die entsprechende Zielgruppe erreicht werden. Diese Verbreitung hat auch Vorteile für SEO:

    • Du wirst in Deiner Business-Nische stärker wahrgenommen.
    • Andere Webmaster werden auf deinen Content aufmerksam und verlinken diesen freiwillig, weil sie diesen mit ihrer Zielgruppe teilen möchten.
    • Der Content wird durch die Distribution auch in den Social-Media-Kanälen erwähnt und verlinkt. Dadurch erhältst du neue Besucher über die sozialen Kanäle – zwar sind diese eine Black Box für Google, da die Suchmaschine hierauf gar keinen Zugriff hat, jedoch bleibt ein hohes Traffic-Aufkommen mit entsprechenden positiven User Signals auch Google nicht verborgen.
    • Die positiven Nutzersignale auf der gesamten Seite können sich verbessern, wie Time on Page (Wie lange waren die Besucher auf der Website?), Bounce Rate (Wie hoch war die Absprungrate der User?) und das Scrollverhalten (Wie weit haben die User den Content gelesen?).
    • Dein Trust bei Google steigt und deine Domain wird in deiner Nische stärker als Brand wahrgenommen, was ebenfalls positive Effekte haben kann.
    • Durch die Content-Distribution steht der Content auf deiner Website im Fokus und genau das sieht auch Google und bewertet dies entsprechend positiv.

Snippets optimieren

  1. Titles und Descriptions

    Title und Description sind für dein SEO enorm wichtig, da diese in den SERPs angezeigt werden und das erste sind, was die Nutzer der Suchmaschinen von deiner Website sehen. Pflege daher diese besonders gut und vermeide es, kein Title und keine Description anzugeben, da sich dann Google selbst welche in den SERPS zusammenstellt und diese meist nicht optimal sind.

    Title Beispiel

    So sieht Title und Description bei der Homepage von Zielbar.de aus

  2. Der optimale Title besteht aus …

    • einem Hauptkeyword (wenn möglich am Anfang des Title).
    • ggf. einem zweitem Hauptkeyword (nur wenn es passt).
    • einer kurzen Beschreibung, was den User erwartet, oder einem Call to Action (Aufforderung zum Klicken). Der Title muss Neugierde wecken und zum Klicken animieren.
    • dem Namen der Domain am Ende (Brand).
  3. Die optimale Description …

    • … beschreibt, was den User auf der Website erwartet.
    • … stellt die Vorteile hervor.
    • … weckt zusätzlich Neugierde.
    • … versucht, den User zum Klicken zu animieren.
  4. AIDA-Formel

    Mittels der altbewährten AIDA-Formel kannst du dir den optimalen Title und die optimale Description für jede URL basteln. Besonders Zahlen und Sonderformen können hervorstechen. Übertreibe es jedoch nicht. Hier ein Beispiel, wie ein guter Title und eine gute Description aussehen können.

    Title und Description Zalando

    Zalando – Beispiel für einen gute, aussagekräftige Title und Description

    Hier beim Beispiel Zalando: Das Keyword ist im Title ganz am Anfang, gefolgt von einer Aufforderung und dem Brand – hier weiß jeder sofort, worum es geht. In der Descrption werden die Erwartungshaltung aufgebaut, die Vorteile genannt und mittels Sonderzeichen zusätzlich Aufmerksamkeit erzielt.

  5. Einzigartigkeit

    Jeder Title und jede Description sollte einzigartig sein – Duplicate Content kann hier negative Folgen haben.

  6. Kein Keyword-Spam

    Vermeide das sinnlose Aneinanderreihen von Keywords (PUNKT – Mehr brauche ich dazu wirklich nicht zu sagen).

    Negativ Beispiel Title und Description

    Der rein Keyword-SPAM! Würdest du auf so ein Snippet klicken?

  7. Snippets testen

    Mit dem Sistrix Serp Tester kannst du überprüfen, wie dein Title + Description in den SERPs aussehen wird.

  8. Google entscheidet selbst, …

    … ob die Meta Tags wirklich so übernommen werden oder nicht. Sobald eine neue URL von deiner Website indexiert wurde, solltest du mittels Suchabfrage prüfen, ob Google die Eingaben übernommen hat oder nicht (wenn nicht, sollten diese neu geschrieben werden).

  9. Emojis im Snippet 🙊🙉🙈

    Wenn Sonderzeichen und Emojis im Snippet angezeigt werden, kann dies die Aufmerksamkeit und damit die CTR steigern. Je nach Zielgruppe können sich die leicht verspielten/kindischen Emoijs eher negativ auf die CTR auswirken. Hier findest du noch eine Google-Tabelle mit allen Sonderzeichen, die in den SERPs von Sistrix.de gesichtet wurden.

  10. Meta Keywords

    Die Angaben zu den Meta Keywords werden von Google nicht berücksichtigt und brauchen nicht ausgefüllt zu werden.

Strukturierte Daten

  1. Was sind strukturierte Daten?

    Diese helfen Suchmaschinen dabei, deine Website besser zu verstehen. Diese sind für Google kein direkter Rankingfaktor, allerdings können diese mehr Infos in den SERPs anzeigen lassen (Rich Snippets) und der Google-Bot versteht deine Website besser. Google empfiehlt ausdrücklich den Einsatz von sogenannten strukturierten Daten. Beispiele Rich Snippets in den SERPs:

    Beispiel Rich Snippets

    Beispiel von Rich Snippets für Rezepte und Sterne-Bewertungen – Quelle: Chefkoch.de

    Auf webmaster-de.googleblog.com findest du einen hilfreichen Artikel für den Einstieg und die Implementierung von strukturierten Daten. Auf search.google.com/structured-data/testing-tool kannst du die hinterlegten strukturierten Daten auf ihre Richtigkeit hin überprüfen.

  2. Strukturierte Daten einbauen

    Strukturierte Daten können für deine Website über verschiedene Wege eingebaut werden – z. B. über die Google Search Console mittels dem Data Highlighter.

Videos sind gut für dein SEO

  1. Warum Videos gut für dein SEO sind?

    Mittels Videos (egal ob auf YouTube, Vimeo oder selbst gehostet) hebst du dich von der Konkurrenz ab, wenn diese keine Videos anbietet. Besonders erklärungsbedürftige Inhalte eigenen sich perfekt als Video. Da die Nutzersignale so wichtig geworden sind, können in Zukunft Videos auf deiner Seite neben dem Content für gute Rankings sehr wichtig werden .

  2. Strukturierte Daten für Videos

    Mittels Schema.org für Videos kannst du strukturierte Daten auf deiner Website hinzufügen, um Google zu zeigen, dass auf der URL ein Video ist. Wenn du die Chancen steigern möchtest, dass das Video auch in den SERPs als Rich Snippet angezeigt wird (steigert die CTR meist enorm), dann sollte neben den Schema.org-Code (kann hier generiert werden) auch eine Video-Sitemap auf deiner Website vorhanden sein.

Mobil SEO

  1. Mobil-first-Regel

    Immer mehr Menschen gehen mit Smartphone und Tablett ins Internet – daher verwendet Google die Mobil-first-Regel. Dies bedeutet, dass die mobile Version deiner Website zur Indexierung und für Rankings von Google genutzt wird. Es ist also enorm wichtig, dass deine Website mobil ready ist.

  2. Testing-Tool

    Mit dem Tool kannst du überprüfen, ob bei deiner Website in der mobilen Ansicht alles korrekt ist: https://search.google.com/test/mobile-friendly.

  3. Websites, die mobil ready sind, …

    • … passen sich der Größe des Displays an (mobil responsiv).
    • … sind daher auf jeder Displaygröße gut lesbar.
    • … sind ohne Zoom nutzbar.
    • … haben eine schnelle Ladezeit. Auf lästige Pop-ups, zu große Bilder usw. sollte insbesondere bei der mobilen Darstellung verzichtet werden. Der User ist unterwegs und will auf dem Smartphone schnell etwas nachschauen. Dann stören solche Hürden wirklich enorm.

Local SEO

  1. Was ist LOCAL SEO?

    Beim Local SEO geht es um die Optimierung einer Website in Bezug auf lokale Suchbegriffe. Willst du bspw. zu Friseur Düsseldorf oder Zahnarzt Köln usw. gut ranken, muss Google einen Bezug zur Unternehmenswebsite und dem entsprechenden Standort haben. Google will seine User glücklich machen: Wenn ein User einen Zahnarzt in Berlin haben will, will er keinen Zahnarzt 35 km entfernt in Potsdam angezeigt bekommen. Google muss daher klar den richtigen Standort erkennen.

  2. Indizien, die Google zeigen, dass die Unternehmenswebsite einen Bezug zu einem regionalen Standort hat:

    • Google My Business: Der Eintrag deines Unternehmens sollte vollständig sein und komplett der Wahrheit entsprechen (keine Adressen oder Telefonnummern faken).
    • Telefonnummer und Adresse sollten aus der Stadt sein, zu der man gefunden werden möchte.
    • Telefonnummer und Adresse sollten auf der Website sein, z. B. im Footer oder direkt oben im Menu.
    • Branchenverzeichnisse: Der Eintrag in Branchenverzeichnissen hilft ebenfalls dabei, einen regionalen Bezug aufzuzeigen.
    • Regionale Verlinkungen von Magazinen, Blogs, Portalen, Zeitungen usw. helfen zusätzlich dabei, bessere Rankings für lokale Suchbegriffe zu erreichen.
  3. Branchenverzeichnisse Beispiele

    Ausschließlich für lokales SEO eignen sich Branchenverzeichnisse, um ein paar gute Links zu generieren. Die folgenden Beispiele an Branchenverzeichnissen haben alle eine hohe Sichtbarkeit laut Sistrix (Stand 06.01.2019):
    https://www.gelbeseiten.de/
    https://www.dastelefonbuch.de/
    https://www.dasoertliche.de/
    https://www.11880.com/branchenbuch

Ladezeiten optimieren

  1. Eines der größten Potenziale zur Optimierung

    Spare nicht am Hoster und gehe nicht zu billigen Massenhostern. Hier ist neben dem schlechten Support auch die Qualität des Hostings bzgl. der Ladezeiten meistens nicht gut. Es gibt diverse Hoster, die sich auf bestimmte Websites und CMS spezialisiert haben und hier das Maximum an schnellen Ladezeiten rausholen können (einfach mal die Google-Suche nutzen).

  2. Bildergrößen

    Reduziere die Größe deine Bilder und komprimiere diese (hier eine Anleitung dazu). Wenn der Server bei jedem Seitenaufruf deiner Seite > 500 KB Bilder aufrufen muss, werden die Ladezeiten stark darunter leiden.

  3. Mobile Darstellung und Ladzeiten

    Besonders für die mobile Darstellung ist die Ladezeit sehr wichtig: Nutze Browser Caching für schnellere Ladezeiten.

  4. Nutze Tools zur Optimierung

    Suche auf deiner Website nach den Dateien, die deine Ladezeiten in die Höhe treiben. Mit Tools wie Webpagetest.org oder Pingdom Tools bekommst du genau angezeigt, welche Dateien wie lange zum Laden benötigen.

    WEBPAGETEST.ORG

    Mit Webpagetest.org können die Ladezeiten überprüft und mögliche Probleme entdeckt werden (über ein Wasserfalldiagramm zur Verdeutlichung von Problemen)

  5. Caching Plugins

    Für WordPress gibt es zig Caching-Plugins, mit denen man die Ladezeiten optimieren kann – z. B. WPRocket oder Borlabs Cache. Hier musst du für dich das perfekte Caching-Plugin durch Testen auf der eigenen Seite finden. Wer noch mehr optimieren will, sollte sich unbedingt diesen Guide durchlesen.

WordPress SEO Tipps

  1. SEO-Plugins

    Es existieren auch sehr viele SEO-Plugins für WordPress. Diese helfen dir, deine Website suchmaschinenfreundlicher zu gestalten: beim Erstellen einer Sitemap, bei der Meta-Tags-Pflege, beim Noindex-Setzen von Seiten ohne Suchintention und vielem mehr. Wir benutzen das Plugin Yoast und sind zufrieden damit. Es gibt allerdings nicht das perfekte SEO-Plugin. Teste, mit welchem du am besten klarkommst. Alternativen zu Yoast sind die Plugins THE SEO FRAMEWORK und ALL IN ONE SEO.

  2. Tipps für Yoast

    Falls du mit Yoast zufrieden bist, hier einige Tipps zu diesem mächtigen Plugin. Du kannst von Yoast den Title auf allen URLs automatisch erstellen lassen durch den Einsatz von sogenannten Variablen (Platzhalter). Vorab sind bei jeder Installation die Variablen Titel, Seite, Trennzeichen sowie Titel der Website eingetragen.

    Variablen Yoast

    Einsatz von „Codeschnipsel-Variablen“ bei Yoast. Was viele nicht wissen: Es gibt eine Menge weiterer nützlicher Variablen.

    Zum Beispiel kann man mit dem Kürzel %%currentyear%% die aktuellste Jahreszahl automatisch in deinem Title anzeigen lassen (Jedoch solltest du hier vorsichtig sein, Google und deine Besucher möchten natürlich nicht getäuscht werden). Noch viele weitere nützliche Variablen findest du hier.

  3. Noch ein Tipp zum Yoast-Plugin

    Unter Werkzeuge -> Datei-Editor kannst du eine Robots.txt anlegen und Einträge vornehmen sowie die .htaccess-Datei direkt bearbeiten.

  4. Masseneditor

    Über Werkzeuge -> Masseneditor des Yoast Plugins können zu allen Artikeln und Seiten der Title und die Descriptions mit der Massenbearbeitungsfunktion angepasst werden, ohne dass man dazu in die einzelnen Seiten gehen muss. Die Zeitersparnisse ist hier groß, weil man ansonsten in jeden Artikel / jede Seite einzeln springen muss.

    Yoast Massenbearbeitung

    Über den Reiter Title und Beschreibung kann über die Massenbearbeitungsfunktion zu jeder Seite und Beitrag diese schnell und einfach angepasst werden.

  5. Masseneditor im Excel-Stil

    Über das Plugin Bulk Edit Posts and Products in Spreadsheet kannst du noch mehr über einen praktischen Masseneditor bearbeiten, ohne dabei in einzelne Seiten/Artikel gehen zu müssen. Muss du viele Seiten auf einmal bearbeiten, kannst du mit diesem Plugin viel Zeit sparen.

  6. Bilder nachträglich optimieren

    PB SEO Friendly Images: Dieses WordPress Plugin setzt nachträglich fehlende ALT-Tags zu deinen Bildern ein. Sind diese sinnvoll ausgefüllt, haben diese einen positiv Einfluss auf die Rankings deiner Bilder in der Google-Bildersuche.

  7. Strukturierte Daten einbinden

    Strukturierte Daten bei WordPress können mit diversen Plugins integriert werden, wie
    Markup JSON-LD
    Schema App Structured Data
    All In One Schema Rich Snippets

Search Console

  1. Was ist die Search Console?

    Die Search Console ist das Sprachrohr von Google an alle Webmaster. Nutze daher die Search Console immer. Das Tool liefert dir wertvolle Informationen über den Indexierungsstand, die Klickzahlen über die organische Suche deiner Website und vieles mehr – und das völlig umsonst!!!!!

  2. In der Search Console kannst du Seiten schneller indexieren lassen

    Gehe dazu auf URL-Prüfung, trage dann die URL ein, die indexiert werden soll, und klicke auf den Button Indexierung beantragen. Google entscheidet natürlich selbst darüber, ob eine Seite in den Suchindex aufgenommen wird oder nicht.

  3. URL-Prüfung

    Über die bereits erwähnte URL-Prüfung bekommst du auch Gründe von Google selbst angezeigt, wenn eine URL nicht im Index zu finden ist.

  4. Fehlermeldungen anzeigen

    Die Search Console meldet sich, wenn Probleme wie Serverfehler, Crawling-Errors oder Probleme bei der mobilen Darstellung auftreten.

    Search Console - Abdeckung

    Unter „Abdeckungen“ werden dir Serverfehler, Crawling-Probleme und vieles mehr angezeigt. Hier solltest du bei Problemen schnell Handeln und die Probleme bereinigen.

Weitere SEO-Tools

  1. Screaming Frog

    Neben der bereits angesprochenen Search Console ist der Screaming Frog ein absolutes Muss für jeden, der seine Website optimieren will. Mit diesem Tool kannst du in der kostenlosen Version bis zu 500 URLs crawlen und dir eine Vielzahl an Informationen über deine Website anzeigen lassen. Das Programm crawlt die angegebene Zielseite und erfasst relevante Daten die für eine Optimierung wichtig sind – z. B. die Titel aller URLs, den Statuscode, H1-Überschriften, Klicktiefe usw. Neben den ganzen Informationen kann der Screaming Frog auch Reportings und Sitemaps für deine Website erstellen.

  2. Monitore deine Website

    Es gibt Tools wie Uptime Robot, die dich per E-Mail sofort warnen, wenn die komplette Domain oder nur bestimmte URLs nicht mehr erreichbar sind – z. B. einen 404 Status-Code haben. Hier kannst du dann schnell reagieren und erlebst keine bösen Überraschungen, wenn wegen eines blöden Fehlers alle Rankings plötzlich weg sind, nur weil du einmal nicht aufmerksam warst.

  3. Varvy.com

    Die Google Webmaster Guidelines sind so etwas wie die Heiligen Schriften für Webmaster, die langfristig besser gefunden werden wollen. Das Tool https://varvy.com/ versucht, zu erkennen, ob deine Website diesen Guidelines folgt oder nicht.

  4. Keyword-Hero

    Das Tracking Tool Google Analytics verlor durch das Umschalten auf die SSL-Verschlüsselung die Übermittlung von Keyword-Daten und dadurch war es nicht mehr möglich, zu sehen, über welche Suchbegriffe die Besucher deine Seite besucht haben. Das Tool Keyword-Hero holt die Daten in Google Analytics zurück, die vorher mit der Anmerkung not provided gelistet wurden.

  5. Log-Hero

    Von den gleichen Machern des Keyword-Hero-Tools kommt auch der Log-Hero. Dieser zeigt bei Google Analytics die Besuche der Suchmaschinenbots und deren Wege über deine Website an. Über die Log-File-Analyse kannst du sehen, wie oft die Crawler deine Website und welche Seiten sie wie oft besuchen und entsprechend deine Website optimieren.

  6. Browseo

    Erfahre, wie deine Website aus der Sicht des Google-Crawlers aussieht. Mit BROWSEO kannst du aus den Augen des Googlebots deine Website anzeigen lassen und dabei Fehler entdecken. Das Tool gibt es zudem als Smartphone-App für IOS und Android.

  7. Siteliner

    OnPage- und Content-Analyse-Tool: Auf Siteliner kannst du doppelte Inhalte auf deiner Seite aufspüren. Zudem werden Broken Links, Ladezeiten, Wortanzahl, Verlinkungen u. v. m. überprüft.

  8. Hreflang-tag-Generator

    Bei Mehrsprachigen Websites kann die Erstellung des richtigen hreflang-tag schnell zu Fehlern führen: Der hreflang-tags-generator der bekannten SEO-Spezialistin Aleyda Solis erstellt die richtigen href-lang-Tags, damit Google deine mehrsprachige Website korrekt der jeweiligen Region zuordnen kann.

Bonus-Tipp:

Eigentlich hätte ich mir die ganze Arbeit sparen können: Hier hat Ex-Google-Mitarbeiter „Matt Cutts“ bereits 2012 verraten, wie du ganz einfach auf Platz 1 kommst. [/ironie]



Zusammenfassung: Das waren meine 101 SEO-Tipps

Du hast es geschafft! Ich hoffe, ich konnte dir möglichst viele wertvolle Tipps mit auf den Weg geben. Vergiss bei all den Tipps aber bitte das oberste Gebot nicht: Google will glückliche Nutzer haben, damit weiterhin die halbe (bald die gesamte) Welt diesen Dienst nutzt und die Weltherrschaft nicht mehr weit entfernt ist:




Daher musst du immer an deine Nutzer denken und die Suchintention der Suchanfragen, zu denen du gut gefunden werden willst. Achte dabei darauf, dass deine Seite keine „Hürden“ beim Crawling und der Indexierung beinhaltet, damit Google deine Website einwandfrei versteht. Tools wie die Search Console helfen dir bei dieser Aufgabe.

So, das waren meine 101 persönlichen Tipps zur Suchmaschinenoptimierung. Was sind deine Tipps? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

101 SEO-Tipps für mehr Sichtbarkeit – für jeden was dabei
Rating: 4.7 43 Votes
Fabian Auler

Fabian Auler

Fabian Auler ist Co-Owner der SEO-Agentur Farbentour. Seit 2013 unterstützt er zusammen mit seiner Geschäftspartnerin Danièle Huberty kleine bis mittelständische Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen dabei, eine höhere Sichtbarkeit im WWW zu erzielen. Im Farbentour-Podcast geben die beiden Einblicke in ihre Arbeit und verraten Tipps & Tricks aus der Online-Marketing- und SEO-Welt.

36 Reaktionen zu “101 SEO-Tipps für mehr Sichtbarkeit – für jeden was dabei”

  1. TCGVladimir
    TCGVladimir

    Tolle Liste für erfahrene Blogger. Ich glaube aber für Anfänger wird es schwer mit den ganzen Fachbegriffen was anzufangen.

    Ich hau mir den Artikel in Pocket für die Zukunft ;)

    Viele Grüße
    Vladimir

    Antworten
    1. Fabian Auler
      Fabian Auler

      Hi Vladimir,

      danke für dein Feedback. Ja, bei den Fachbegriffen muss man sich etwas reinlesen. Ich hoffe ich habe hier nicht zu viel Fachchinesisch geschrieben ;-)

      Viele Grüße,
      Fabian

      Antworten
  2. Klaus-Peter

    Die Frage (zum Beispiel), wie ich zu einem Wikipedia-Link komme, und was der dann nützt, wäre allerdings ein eigenes Kapitel. Eigentlich ein utopisches, finde ich.

    Antworten
    1. Fabian Auler
      Fabian Auler

      Hallo Klaus-Peter,

      an einen Wikipedia Link zukommen ist natürlich sehr schwierig. Die Autoren dort sind wirklich sehr streng. Man muss hier mit sehr guten Inhalten/Content überzeugen, um einen Backlink zu erhalten.

      Nur mal als Beispiel: Mein Linkbuilding Guide auf Farbentour.de wurde auch auf Wikipedia verlinkt:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Linkaufbau#Weblinks (auch wenn es nur die PDF Datei zum Beitrag ist)

      Antworten
      1. Klaus-Peter

        Der Wikipedia-Link wertet sicherlich Deinen Artikel auf, und stellt eine ziemlich große Anerkenung dar. Ich kenne es aber auch, dass dadurch eigentlich kein Traffic kommt, so schön ein Wikipedia-Link auch ist; mein Beispiel: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_kluge_Else#Weblinks

        Antworten
  3. Claudia Dieterle
    Claudia Dieterle

    Hallo Fabian,
    eine nützliche Liste mit SEO Tricks. Bei den Punkten 13. und 15. betreffend der URL würde ich noch ergänzen, dass die URL für jede Seite einen Aufschluss über den Inhalt der Seite geben sollte. Da habe ich schon häufig URLs gesehen, die lange Buchstaben- und Zahlencodes enthalten, die unnötig und nicht „lesbar“ sind.
    Bilder mit aussagekräftigen Dateinamen (z. B. Keyword im Dateinamen), einer Beschreibung und einem Alternativtext würde ich noch als weiteren Punkt ergänzen.
    Viele Grüße
    Claudia
    PS: Bei den Punkten 2 und 69 habe ich 2 kleine Fehler gefunden. :-)

    Antworten
    1. Fabian Auler
      Fabian Auler

      Hallo Claudia,

      danke für deine Tipps :-). Auch sehr gut / wichtig ist es die Keywords in die URL einzubauen.

      Viele Grüße,
      -Fabian

      Antworten
  4. Robert Dihpol (Roby)

    Klasse Auflistung. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Antworten
    1. Fabian Auler
      Fabian Auler

      Freut mich zu hören, dass dir der Beitrag gefällt :-)

      Antworten
  5. Dani Schenker
    Dani Schenker

    Ein absolut massiver und epischer Artikel, Fabian :)

    Im Prinzip müsste jeder diese Liste nehmen und seine Website damit quasi einem Audit unterziehen. Bessere Ranking sind damit vorprogrammiert.

    Coole Sache und ich hoffe auf weitere Artikel von dir!

    Antworten
    1. Fabian Auler
      Fabian Auler

      Danke dir :-)

      Es gibt noch vieeeeel mehr Tricks ;-)

      Antworten
  6. David

    Guter Artikel. Ich persönlich würde aber eine Gruppierung besser finden, nach der Art: Must have, nice to have und zeitvertreib oder so in der Richtung, so kann man sich auf die wichtigen konzentrieren und die anderen eher mal bei seite lasssen

    Antworten
  7. […] Auler hat in einer Fleißarbeit 101 SEO-Tipps zusammengestellt – da will ich nicht versuchen, ihn zu toppen, sondern […]

  8. […] Fabian anschaulich präsentiert, gibt es zahlreiche Faktoren die in dein SEO einfließen. SEO solltest du als Ganzes betrachten […]

  9. Jagsch Wolfgang

    Als Seo-Texter, der sich täglich mit semantischer Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, kann ich diese tolle Auflistung nur loben und vielleicht durch Folgendes ergänzen:
    – yelp, tupalo, foursquare für lokale Optimierung nicht vergessen
    – bei semager.de schauen welche semantischen Keywords relevant sind
    – Local Business schema von schema.org einbinden
    – keywordshitter.com verwenden um Longtails und Keywords zu finden
    – vor allem auf eine semantische Site-Architecture achten und ein nutzfreundliches Menü, welches direkt userrelevante Suchintentionen abfängt – habe versucht dies auf texter-linz.at umzusetzen – Seo ist harte Arbeit geworden – also keep on rocking

    Antworten
  10. […] 101 Tipps für Suchmaschinenoptimierung hat Fabian Auler im Zielbar-Blog gesammelt. Vieles davon ist binnen weniger Minuten umsetzbar, auch für weniger technisch versierte […]

  11. Thomas Schweighofer

    Hallo Fabian,

    super hilfreich! Danke für die Zusammenfassung!

    Beste Grüße
    Thomas

    Antworten
  12. Martin

    Ganz schön viel zu lesen :D Habe es mir aber als Lesezeichen abgespeichert. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben ;)

    Antworten
  13. grep

    Hallo …,

    immer mehr Suchmaschinen setzen auf Datenschutz, stehen in Konkurrenz zu Google & Co., laufen Vorgenannten den Rang ab, gewinnen an Relevanz, haben jeweils eigene (SEO-)Richtlinien, etc. – was ist / wird dann mit Google & Co., wen interessiert dann noch Google & Co. ?!

    Ein Monopol wird gebrochen, Wettbewerb entsteht, der Markt teilt sich auf … man kann es dann nicht allen Suchmaschinen gleichermaßen recht machen …

    … SEO wird gewissermaßen tot sein – und dass wäre gut.

    Ciao, Sascha.

    Antworten
  14. M.Steudter

    Hi Fabian,

    vielen Dank für die Zusammenfassung. Schön Zusammenfassung. Habe in meinem Blog auch ein paar SEO Tipps zusammengefasst. Vielleicht helfen die ja jemandem weiter ;-) http://www.ecommercekmu.de/index.php/4-seo-tipps-und-tricks-fur-internetseiten-und-online-shops-zu-einfach-um-zu-stimmen/

    Grüße
    Martin

    Antworten
  15. Sonja

    Wichtig ist natürlich – schon ganz am Anfang – zu überlegen, wie die Zielgruppe tickt und darauf die Seite auszurichten. Wer soll angesprochen werden? Wie spricht man ihn / sie am besten an? Das ist sowohl für das Layout als auch für die Inhalte relevant.

    Antworten
  16. Thomas

    101 Dank für diesen sehr informativen Artikel. Ich kannte die eine oder andere Regel bereits und eigentlich ist das ja alles logisch. Mein persönliches Problem ist jedoch, dass ich wohl zu ungeduldig bin und eigentlich länger warten sollte… statt gleich wieder rumzutesten und zu verändern. Wenn ich was programmiere, dann sehe ich den Effekt sofort… :) bei Google kann es Wochen dauern…
    Gibt es denn eigentlich immer noch die sog. Sandbox von Google?
    Ich hatte mal gelesen, dass manche Seiten bereits nach kurzer Zeit ganz gut ranken, dann aber für Monate (!?) abgeruscht oder unauffindbar waren, bis sie dann langsam aber sicher ihre „festen“ Plätze gefunden haben. Oder ist das nur ein Ammenmärchen?

    Antworten
  17. Daniel

    Hallo Fabian,
    vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel. Wir werden das Eine oder Andere mal umsetzen.
    Ich hätte da auch noch einen Tipp, wie man Webseiten findet, auf denen man verlinken kann, wie auf diese hier im Kommentar. Einfach mal nach einen passenden Keyword + „Kommentar hinzufügen“ googeln und sein Kommentar zu themenrelevanten Blogs abgeben und seine Webseite dort verlinken. Genau so habe ich diesen Bericht gefunden, kommentiert und unser Webportal verlinkt. Such-Beispiel: seo Tipps „Kommentar hinzufügen“
    Viele Grüße Daniel von Lokalwissen

    Antworten
  18. Christian

    Echt Klasse Artikel, viele Tricks kenne ich bereits, doch ich habe mir jetzt die 25 wichtigsten SEO Maßnahmen rausgepickt und mir selbst eine Art Merkblatt erstellt. Diese schaue ich mir ab jetzt immer an bevor ich Artikel schreibe, daß ich auch nichts mehr vergesse.

    Ich hoffe das wird mir in naher Zukunft wesentlich mehr Vorteile im Google Ranking bringen und meine Geschenke Website weiter nach vorne bringen. Sehr übersichtlich, danke Dir.

    Antworten
  19. Matze

    Hallo Fabian,

    Vielen Dank für die Tolle Auflistung, vieles kennt man aber wir Oft vergessen in die Praxis einzusetzen.

    Antworten
  20. Ralf

    Hallo Fabian,

    ich hätte mal eine Generelle Frage, was hältst du von Sitemap in einer Homepage also nicht eine XML sondern eine Art Seitenstruktur. Könnte so eine Unterseite nicht alles eine Linkfarm Seite gesehen werden.

    Antworten
    1. Fabian

      Hallo Ralf,

      nein, so etwas wird eher nicht als Linkfarm betrachtet. :-)

      Viele Grüße,
      Fabian

      Antworten
      1. Ralf

        Dann bin ich beruhigt vielen Dank für die schnelle Antwort.

        Antworten
  21. Andreas Herrmann

    Respekt und großes Dankeschön! Mit Sicherheit einer der besten Beiträge zum Thema „SEO verständlich erklärt“! Dieser Beitrag hat mir nicht nur einen, sondern mehrere Tipps beschert. DANKE dafür und beste Grüße aus Hamburg!

    Antworten
  22. Ewald Haaf

    Zu Punkt 9: https://www.seroundtable.com/google-long-term-noindex-follow-24990.html
    Wenn ich diesen Beitrag richtig verstehe, und davon gehe ich aus, wird dieser Passus dann nicht mehr stimmen: „Setzte dabei immer noindex,follow ein und nie noindex, nofollow, da deine Seite ansonsten intern an Linkkraft verlieren (dazu später mehr unter dem Punkt interne Links).“?

    Antworten
  23. Fabian
    Fabian

    Hallo Ewald,

    ja, ich kenne die Aussage von Google auch. Ich glaube allerdings es ist immer noch ein großer Unterschied, ob Links irgendwann wirklich dann als nofollow angesehen werden von noindex-Seiten oder ob der Webmaster aktiv alle Links auf nofollow setzt. Letzteres wäre nicht wirklich smart ;-).

    VG,
    -Fabian

    Antworten
  24. Sue Schunk

    Hallo Herr Auler,

    super!!! Danke, dass Sie mir SEO so näher bringen und verständlicher machen.

    Viele Grüße
    Sue Schunk

    Antworten
  25. Christian

    Sehr ausführlicher und informativer Beitrag!
    Du hast Dir auf jeden Fall Mühe gegeben.
    Gruß Christian

    Antworten
  26. Daniel

    Hallo Fabian,

    Absolut genialer Artikel – der sehr umfangreich das Thema Suchmaschinenoptimierung und die vielen beteiligten Faktoren beschreibt. Ich würde diesen Artikel, wenn das für dich ok ist, gerne in meiner Facebook Gruppe teilen.

    Freue mich schon auf weitere Artikel von Dir.

    Viele Grüße
    Daniel

    Antworten
  27. Fabian

    Hey Daniel,

    danke für dein Feedback. Freut mich sehr und natürlich kannst du gerne diesen Artikel überall teilen :-).

    Viele Grüße
    Fabian

    Antworten
  28. Hamed

    Hey Fabian,

    klasse Artikel – man merkt richtig, dass du aus vielen verschiedenen Disziplinen ( und wahrscheinlich Quellen ) das Beste zusammengetragen hast.

    Viele denken immer noch, dass Suchmaschinenoptimierung einfach nur das Aktivieren eines Plugins ist und man plötzlich auf Platz 1 landet – dabei beschreiben ja die drei Buchstaben SEO einfach nur alle Maßnahmen, um die eigene Webseite technisch und inhaltlich zu optimieren.

    In deinem Beitrag wird das jedenfalls überdeutlich :)

    Beste Grüße,
    Hamed

    Antworten

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