Blog Kommentare

Warum das Kommentieren in Blogs so wichtig ist

Egal, ob man eine eigene Webseite betreibt, über einen Blog Artikel verfasst oder im Auftrag eines Unternehmens Beiträge oder Seiten veröffentlicht. Ohne Besucher sind das alles nur Seiten, die man hätte ausdrucken und ungelesen abheften können.

In einem Blog sind nicht nur die Leser wichtig.
Ohne Kommentare von anderen fehlt jegliches Feedback. Dabei hat man sich so viel Mühe gemacht, den Beitrag mit dem Fokus auf Mehrwert geschrieben, umfangreiche Recherchen dazu durchgeführt, den Artikel mit Bildern aufgewertet und ein lesbares Schriftbild mit Formatierungen geschaffen.

Woran liegt es also, dass zu unseren Beiträgen keiner etwas zu sagen hat?

Die Gründe für kommentarlose Beiträge können sehr vielseitig sein. Wie man selbst über das Kommentieren in anderen Blogs dazu beitragen kann, dass endlich Bewegung auf der eigenen Seite entsteht, darüber möchte ich hier ein paar Worte verlieren.

Viel Mühe: Kein Kommentar!

Der eigene Beitrag ist nach viel Aufwand endlich fertig geworden. Noch den HTML-Title mit den wichtigsten Schlüsselwörtern bestückt, eine sinnvolle Meta-Description verfasst und Klick:
Eintrag veröffentlichen.

Jetzt noch die Werbetrommel rühren.
Nachdem wir irgendwo ein paar Links zum Artikel gesetzt haben, in sozialen Netzwerken wie Facebook und Google Plus oder über den Kurznachrichtendienst Twitter auf unseren Blogbeitrag aufmerksam gemacht haben, registrieren wir einige Besucher.

Unsere Freunde und Fans bei Facebook belohnen unseren Beitrag mit ein paar „Gefällt mir„. Manchmal gibts auch einen mehr oder weniger sinnvollen Kommentar dazu im Netzwerk.

Aber war das unsere eigentliche Motivation? Wollten wir das mit unserer mühsamen Arbeit bezwecken?

Mal ganz ehrlich:
Wenn wir so viel Herzblut in einen Beitrag stecken, wollen wir dann nicht auch mal Kommentare dazu, die genau dort platziert sind, wo sie nicht nur für kurze Zeit sichtbar für andere sind? Dabei ist der Beitrag wirklich erste Sahne.

Wer schreibt denn da überhaupt?

Wenn ich irgendwo einen Kommentar zu einem Beitrag hinterlasse, möchte ich auch, dass dieser wahrgenommen wird. Daher ist es mir auch wichtig, dass es überhaupt Leser gibt oder der Blog nicht bereits morgen schon wieder vom Netz genommen wird.

Ich kommentiere also nur dort, wo ich erkennen kann, dass die Plattform auf der einen Seite interessierte Besucher hat und bekannt genug ist, um neue Leser zu erreichen.

Entweder ist die Plattform schon so bekannt, dass ich mir sicher sein kann, dass meine Kommentare nicht nur vom Autor selbst gelesen und beantwortet werden. Oder mir ist der Blogautor selbst über andere Kanäle bekannt. Und dazu gehören neben den sozialen Netzwerken auch die Kommentare von ihm, die ich vielleicht auf anderen Blogs gelesen und halbwegs für gut befunden habe.

Je mehr ich davon bereits gelesen habe und von anderen für diskussionswürdig befunden wurden, desto bekannter scheint der Verfasser auch bei anderen zu sein.

Wie macht man auf sich aufmerksam?

Oft lese ich Blogkommentare wie „Super Beitrag. Sehe ich genauso.“ oder „Schöne Sichtweise. Habe dazu in meinem Blog meine Meinung kundgegeben. Link hier!

Meiner Meinung nach spricht nichts gegen einen Link in einem Kommentar zum eigenen Blog. Aber mal ehrlich, würde Euch das gefallen, wenn Ihr diese Art von Feedback zu Eurem wertvollem Artikel erhaltet? Von Feedback kann eigentlich auch keine Rede sein. Es ist nichts anderes, als der billigste Versuch, Leser von einer Webseite auf eine andere zu lotsen. Wie vielen dieser einfallslosen Verlinkungen auf anderen Blogs seid Ihr selbst schon gefolgt?

Ein wirklich gutes Beispiel zu werthaltigen Kommentaren ist im Blog von Thomas Bloch zu sehen. Abschnitte dieses Beitrags von ihm, der aus einer Blogparade entstanden ist, sowie das dadurch entstehende Feedback war auch Inspiration für meinen Artikel hier.

Durch den wertvollen Meinungs- und Erfahrungsaustausch erfahren andere, womit Ihr Euch selbst beschäftigt und in welchen Bereichen Ihr Euch bisher positionieren konntet. Oft trifft man hierbei auf Gleichgesinnte. Manchmal vielleicht nicht sofort.
Da der Artikel und die Kommentare jedoch nach längerer Zeit immer noch neue Besucher und Leser erreicht, findet man später den ein oder anderen Kommentar vielleicht auch auf neuen Beiträgen im eigenen Blog wieder.

Kein Kommentar ohne persönlichen Bezug

Es ist wichtig, dass nicht nur der Autor weiß, wer überhaupt auf seinem Blog kommentiert. Wie Michael Firnkes bereits in seinem Artikel erwähnt, ist man als Blogbetreiber auch aus rechtlicher Sicht dafür verantwortlich, was auf seiner Webseite veröffentlicht wird.

Unabhängig davon, wollen auch interessierte Leser wissen, wer seinen hoffentlich werthaltigen Kommentar hinterlassen hat. Und über einen Links zur eigenen Homepage kann jeder mehr über einen selbst erfahren. Schnell gewinnt man dadurch auch neue Stammleser.

So sehen meine Lieblingskommentare aus

Ich freue mich über jede Art von Feedback.
Dennoch haben sich für mich einige Favoriten herauskristallisiert, die ich selbst beim Hinterlassen von eigenen Kommentaren weitgehend versuche zu berücksichtigen:

  • Beim Autor über den Beitrag bedanken
  • Die eigene Meinung, die man auch sachlich vertreten kann, einbringen
  • Über eigene Erfahrungen berichten
  • Je nach Zielgruppe auch einen Unterhaltungswert schaffen
  • Andere Kommentatoren erwähnen und auf deren Meinungen eingehen
  • Sofern sinnvoll und weiterführend zum Thema, auch mal auf Blogbeiträge anderer hinweisen
  • Zu weiteren Diskussionen anregen

Die Liste könnte ich noch mit zahlreichen Ideen weiterführen. Einer der wichtigsten Punkte ist jedenfalls:

Mehrwert für die Leser des Blogs schaffen!

Einfacher geht es fast nicht

Beobachtet Euch selbst einmal! Was erwartet Ihr von anderen?
Wie sieht der perfekte Kommentar auf Eurem Blog aus?

Warum das Kommentieren in Blogs so wichtig ist Rating: 4.50/5 10 Votes
Steve Naumann

Steve Naumann

Als begeisterter IT-Anhänger entwickelt Steve Naumann seit 1999 u. a. Webanwendungen auf Basis von PHP und Datenbanksystemen wie MySQL. Er betreibt mehrere eigene Webprojekte und unterstützt Kunden bei der Durchführung von strategischen Online-Marketing-Maßnahmen. Der gebürtige Sachse ist Mitinitiator und Herausgeber von Zielbar.

33 Reaktionen zu “Warum das Kommentieren in Blogs so wichtig ist”

  1. Kai Thrun

    Ein Thema, was alle Jahre wieder aufkeimt und alle Jahre wieder gut ist, wenn man sich darauf besinnt, den Kommentar endlich wieder unter dem Beitrag zu lassen.

    Reaktionen in den Netzwerken sind zwar schön, aber der Beitrag unter dem Artikel ist letztlich doch wertvoller. Gerade Blogger sollten sich darauf hin und wieder besinnen, damit es eben wieder Gewohnheit wird. Es ist eben auch eine Frage der Wertschätzung und damit kennt sich nun wirklich jeder Blogger dann auch aus.

    Lieber Steve, mögen deine Worte erhört werden und auf Zielbar demnächst wieder viele Kommentare einfließen.

    Liebe Grüße,
    Kai Thrun

    Antworten
    1. Steve Naumann
      Steve Naumann

      Hallo Kai,
      Danke für deinen Kommentar. Bin ganz deiner Meinung.
      Soziale Netzwerke sind wirklich klasse. Einer von vielen Kanälen, über die wir kommunizieren und Kontakte knüpfen. Ein rasanter Informationsaustausch, über dessen Nachhaltigkeit man eigentlich kaum diskutieren muss. So schnell wie die Beiträge und Kommentare erscheinen, genauso schnell verschwinden sie auch wieder.

      Wenn ich mich selbst mal zitieren darf: Im eigenen Blog ist man selbst der Kapitän. In sozialen Netzwerken ein Matrose wie alle anderen auch.

      Wieso eigentlich „wieder“? Wir haben hier gerade erst angefangen. ;-)

      Beste Grüße
      Steve

      PS. Deinen Blog finde ich übrigens richtig schick und intuitiv.

      Antworten
  2. Ann-Bettina

    Hallo Steve,
    von der Sache her stimme ich dir vollkommen zu. Ich glaube aber, dass die geringe Zahl von Kommentaren oft auch daran liegt, dass „plusen“, „liken“ etc. schneller geht als einen sinnvollen Kommentar zu schreiben. Wenn ich auf allen Blogs, die ich lese kommentieren würde, käme ich kaum noch zu etwas anderem.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    Antworten
    1. Steve Naumann
      Steve Naumann

      Hallo Ann-Bettina,
      klar geht’s schneller, einfach mal zu klicken. Finde das selbst auch nicht verkehrt. Manchmal stimmt man eben einfach zu.
      Diese schnelle Möglichkeit vermisse ich bei Blogkommentaren, bei denen man gleicher Meinung ist, dazu nichts weiter zu sagen hat, gern aber mal mit einem „Daumen hoch“ dem Kommentarautor zustimmt. Wäre eine Überlegung wert, dies mal hier mit zu integrieren.
      Beste Grüße
      Steve

      Antworten
  3. Ulrike

    Hallo Steve,
    danke für die interessanten Hinweise! Ich tue mich schwer mit hochwertigen Kommentaren. Wenn ich ein Foto gut finde oder eine Geschichte klasse, dann schreibe ich das, mehr meist auch nicht. Ich freue mich über Kommentare zu meinen Artikeln, aber da reicht mir schon ein anerkennendes „gut!“
    Mit meinem Kommentar zur weiteren Diskussion anzuregen halte ich nicht für meine Aufgabe als Kommentierende. Da ist dann der Autor gefragt. Ich halte es für wichtig, dass man als Autor auf Kommentare reagiert, egal wie kurz oder lang.
    LG
    Ulrike

    Antworten
    1. Steve Naumann
      Steve Naumann

      Hallo Ulrike,
      Bescheidenheit siegt? :-)
      Würdest Du denn die Kommentarfunktion ausschalten oder gegen einen „Gut“-Button tauschen?
      Ich lese manchmal Beiträge in Blogs, die kaum Feedback bekommen. Die Artikel sind informativ und teilweise erstklassig. Irgendwie fehlt dann aber die Inspiration vom Autor, seine Meinung oder die eigenen Erfahrungen mit einzubringen. Und ein Blog lebt doch von der Kommunikation. Da hilft manchmal auch ein kleiner Schubs, der auch andere Leser dazu bewegt, etwas zum Thema zu schreiben.
      Beste Grüße
      Steve

      Antworten
      1. Ulrike

        Hallo Steve, es gibt ja den Like-Button. Ich lasse den Menschen die Wahl, beides kann, muss aber nicht sein.
        Die Frage ist doch vor allem: Warum schreibe ich den Blog? Wenn ich will, dass möglichst viele von meinen Erfahrungen profitieren und den Blog lesen, dann sehe ich (als Autor) das doch an den Klickzahlen. Wenn ich noch Fragen oder viel zu einem Artikel sagen möchte, dann schreibe ich dies lieber als direkte Email an den Autor. Oder ich schreibe einen eigenen Blogartikel, in dem ich meiner Meinung und eigenen Erfahrung Raum gebe. Und danke dem Autoren für die Inspiration.
        LG
        Ulrike

        Antworten
  4. Horst Schulte

    Ich glaube, alle Blogger würden den Inhalt deinen Artikels unterschreiben. Keiner von uns wird es anders sehen.

    Die Krux ist nur, dass trotz allem die Hinwendung zu den sozialen Netzwerken die Kommentarzahlen in unseren Blogs stark negativ beeinflusst hat. Es wird einfach immer weniger kommentiert. Und ich glaube nicht, dass man dem viel entgegen setzen kann.

    Mehrwert schaffen ist natürlich das probate Mittel. Aber wie zum Teufel schafft man Mehrwert, wenn man nur eine Meinung unter vielen anderen repräsentiert? Manche schaffen das, die meisten strampeln sich vergebens ab und kommen nie auf einen grünen Zweig. Wenn man trotzdem weiter Blogger bleiben möchte, muss man da durch. Oder man gibt halt irgendwann auf. Und das passiert ja oft genug.

    Antworten
    1. Steve Naumann
      Steve Naumann

      Hallo Horst,
      ich glaube, hier müssen wir Blogger über die Netzwerke einige wieder wachrütteln und vielleicht explizit darauf hinweisen, dass man sich über einen Kommentar im Blog freut.
      Einige Blogparaden gab es ja schon. Aber die finden ja bekanntlich in der Blogosphäre statt und nicht dort, wo die Botschaften eigentlich die Zielgruppe anspricht, die man erreichen will.

      Man muss auch nicht immer seinen eigenen Standpunkt kommentieren, wenn er bereits von anderen öffentlich vertreten wird. Oft ist es aber so, dass man mit Beispielen aus seinen eigenen praktischen Erkenntnissen berichten kann. Und das bietet meiner Meinung nach auch einen Mehrwert für andere Leser. Läd dazu noch ein, dass andere über ihre Erfahrungen berichten. Schnell entwickeln sich daraus auch wieder neue Ideen.

      Ja, konsequent und ausdauernd sollte man als Blogger schon sein. Und offen für Neues, statt im täglichen Trott in der Masse unterzugehen.
      Beste Grüße
      Steve

      Antworten
  5. Robert Weller
    Robert Weller

    Hi Steve,
    toller Beitrag zu einem Thema, das eigentlich immer wieder interessant ist. Je mehr Beiträge ich darüber lese, desto mehr glaube ich andere Blogger und ihre Motivation zu Kommentieren zu verstehen.
    Aus diesem Grund habe ich heute auch eine eigene Blogparade gestartet, die sich mit der „Voraussetzung“ für Kommentare beschäftigt: http://www.toushenne.de/newsreader/blogparade-wann-kommentierst-du-einen-blog.html

    Würde mich freuen, wenn da viele Blogger mitmachen und ihre Ansichten teilen. Die Thematik ist so persönlich, ich glaube pro Blogger gibt es mindestens einen neuen Aspekt!

    Antworten
    1. Steve Naumann
      Steve Naumann

      Hallo Robert,
      Deine Blogparade finde ich klasse. Werde mich vielleicht auch daran beteiligen und hoffe auf eine große Teilnahme.
      Beste Grüße
      Steve

      Antworten
  6. Alex L

    Hi Steve,
    ich sehe es auch so und ich möchte, dass meine Kommentierer ein bisschen Mehrwert in den Kommentaren schaffen. Und am liebsten hätte ich es, wenn die Stammkommentierer damit beginnen, sich miteinander zu unterhalten, wie ich es bei meiner Kommentar-Challenge habe. So entstehen lange Diskussionsrunden mit Mehrwert und jeder kann sich dabei einbringen.

    Ich selbst kommentiere auch ziemlich viel und mache es auch sinnvoll, indem ich mich zum Thema äussere. Bei der hier genannten Blogparade werde ich mal mit einem meiner Blogs mitmachen und meinen Senf dazu abgeben.

    Antworten
    1. Steve Naumann
      Steve Naumann

      Danke für Dein Kommentar, Alex.

      Ja, das mit der Challenge hatte ich gelesen. Wobei ich das allerdings mit sehr kritischen Blicken betrachte. Neigt aus meiner Sicht stark in Richtung Spam.

      Schön, wenn Du auch an der Blogparade teilnimmst. Man kann über das Thema eigentlich nie genug schreiben.

      Antworten
  7. Thomas Jansen

    Jaja, das leidige Kommentieren. Als Blogger freut mach sich über jeden Kommentar und selber liest man am Tag mehrere Blogartikel und scheibt – richtig – nichts. Ich erwische mich selber sehr oft dabei. Bestenfalls einmal auf „Teilen“ oder „+1“ geklickert und auf zum nächsten Input.

    Nur, was soll man teilweise auch viel schreiben. Bei Artikeln, welche Tipps, Anregungen, Anleitungen geben, möchte man vielleicht einfach nur ein Danke übermitteln. Ein Dank für die Arbeit und Mühe, welcher sich der Ersteller mit dem Artikel gemacht hat.

    Bei tollen Bildern, möchte man mal ein „Toll“ rüber werfen, um die Anerkennung zu dem Bild auszudrücken.

    Nur, genau das sind nicht unbedingt die Kommentare, die ich selber lesen möchte… oder vielleicht doch? Irgendwie freut man sich ja auch über eine solche Beifallsbekundung. Daher wäre ein Tool, womit man genau dieses machen kann, vielleicht keine schlechte Idee, wie von Ann-Bettina bereits angeregt.

    Anders sieht es bei Artikeln aus, welche zur Diskussion anregen, so wie dieser Text hier an der Stelle. Da kann man wunderbar seine Meinung hinterlassen und in eine Diskussion einsteigen. Da macht dann auch das kommentieren Spaß.

    Antworten
  8. Daniel

    Interessanter Artikel, das Thema wird zwar regelmäßig wieder hervorgeholt aber selten so ehrlich kommuniziert. Wiederum muss ich folgende Aussage hinterfragen:

    „Ich kommentiere also nur dort, wo ich erkennen kann, dass die Plattform auf der einen Seite interessierte Besucher hat und bekannt genug ist, um neue Leser zu erreichen.“

    Aber genau diesen Zustand erreicht sie m. M. nach erst bei entsprechenden Interaktionen, wie kommentieren oder weiter empfehlen. Es muss sich also erst eine Leserschaft entwickeln. Sollte Jeder so denken, würden die Top-10 Blogs sich gegenseitig kommentieren. (So ist es ja auch zum Teil). Das widerspricht eben dem eigentlichen Netzwerken.

    Grüße aus Dresden, Daniel

    Antworten
    1. Steve Naumann
      Steve Naumann

      Vielen Dank für Dein Feedback und Deinen Hinweis zu meiner Aussage, Daniel.

      Ich hoffe, es denkt jetzt nicht jeder, dass ich mir nur Blogs zum Kommentieren aussuche, die eine hohe Reichweite haben. Das ist absolut nicht so!

      Wenn ich erkenne, dass die Beiträge einen Mehrwert für andere bieten und Leser dort einfach nur ausbleiben, weil das Potential nicht ausgeschöpft wird, dann gibts neben meinem Kommentar noch ein bisschen mehr Unterstützung. Empfehlungen, die ich bei gut laufenden Blogs in diesen Umfang sonst nicht mache.
      Ich glaube auch, dass dies viel zu wenige tun. Das sind meist diejenigen, die nur ihren Senf dazu geben, weil sie selbst davon profitieren wollen. Manchmal vergessen wir auch schnell, dass wir alle mal Kinder waren.

      Antworten
  9. Thomas

    Grundsätzlich stimme ich dir zu. Aber manchmal reich auch ein kurzer Kommentar, wie zu Beispiel: Danke hat mit sehr geholfen. Damit der Autor ein Feedback bekommt.

    Ich persönlich finde es gut, wenn ich eine Anleitung schreibe und bekomme so ein Feedback. Damit weiss ich, das sich meine Arbeit gelohnt hat.

    Grundsätzlich kommentiere ich nur, wenn ich auch wirklich zu dem Beitrag etwas zu sqgen haben. Nur wegen des Backlinks mache ich das nicht. Ich nutze auch Kommentare, um meine Meinung zu diesem Thema zu sagen, vor allem wenn ich eine etwas andere Sichtweise habe.

    Wenn ich mich zu kommentieren erst anmelden oder einloggen muss, bin ich dazu zu faul und lasse das meistens. Kommentieren muss schnell gehen. Ich nutze auch so wie bei dir, die Benachrichtigung, weil ich naturlich wissen möchte wie es weitergeht, oder mich weiter an einer Diskussion beteiligen möchte.

    Antworten
    1. Steve Naumann
      Steve Naumann

      Danke für Deinen Kommentar, Thomas.
      Die Benachrichtigungsfunktion halte ich für extrem wichtig.
      Manchmal gibt es sogar Monate oder Jahre später noch Antworten. Und wenn die Leser wiederkommen, tut das auch dem Autor gut. :-)

      Antworten
  10. Sylvi

    Hej Steve,

    ich habe mir mal die Zeit genommen, die Google+-Communities durchstöbert und bin auf Deinen Beitrag gestoßen.
    Eigentlich wurde ja bereits (fast) alles von meinen Vorrednern gesagt. ;-)

    Zum Beispiel kann ich Alex‘ Satz

    Und am liebsten hätte ich es, wenn die Stammkommentierer damit beginnen, sich miteinander zu unterhalten,

    absolut unterstreichen.
    Ich finde es immer ganz toll, wenn ich mich als Autor gar nicht groß einbringen muss und die Kommentatoren sich untereinander – auch mal kontrovers – unterhalten.

    Und einen absoluten Mehrwert bieten natürlich Tipps, die zu meinen Artikel noch ergänzende Informationen bieten.

    Ich persönlich kommentiere eigentlich sehr gerne. Und wenn ich abends beim Durchlesen meines Feedreaders keine rechte Lust dazu habe, markiere ich die Beiträge als Favoriten, um in einer enstpannten Minute meine Meinung dazu abzugeben. Es sei denn, dass nach 2-3 Tagen durch andere Kommentaoren bereits alles gesagt wurde, dann schenke ich mir den auch schon einmal und klicke eben auf den Teilen-Button. :-)

    Ich weiß, wie schwierig es gerade als Bloganfänger ist, sich bekannt zu machen und wie lange es dauern kann, bis sich mal ein Besucher zu einem Kommentar „herablässt“. Man, was hab‘ ich mich über die ersten spärlichen Feedbacks gefreut!

    Daher kommentiere ich persönlich gerade auf solchen Blogs immer wieder sehr gerne, wenn ich merke, mit wie viel Hingabe ein Artikel geschrieben wurde.

    Gruß Sylvi

    P.S.: Und wieder einen Blog für meinen Feedreader gefunden. ;-)

    Antworten
    1. Steve Naumann
      Steve Naumann

      Danke für Deinen ausführlichen Kommentar, Sylvi. Und für’s Folgen.

      Apropos Feedreader: Kannst Du einen guten empfehlen?

      Antworten
      1. Sylvi

        Hej Steve,

        in erster Linie abonniere ich Feeds per Thunderbird.
        Als webbasierte Feedreader verwende ich einmal CommaFeed, den ich persönlich am besten finde, aber auch RSSly, weil von diesem mittlerweile eine App existiert. Da hapert es bei CommaFeed noch etwas und bei mir funktionierte diese weder auf meinem Smartphone noch auf dem Tablet.

        Lieben Gruß
        Sylvi

        Antworten
        1. Steve Naumann
          Steve Naumann

          Danke, Sylvi.

          Sowas wie RSSly suche ich noch. Schade, dass es da (noch) keine iOS-App gibt.

          Seit es Feedburner nicht mehr gibt, habe ich leider noch keine passende All-In-One-Lösung gefunden. Habe, zugegeben, auch noch nicht intensiv danach gesucht.

          Liebe Grüße
          Steve

          Antworten
  11. Thomas Jansen

    Wie wäre es mit Feedly? Ist ein online-Reader, aber eine iOS-App gibt es auch. Ich habe das seit etwa einem Jahr im Einsatz und bin zufrieden damit.

    LG Thomas

    Antworten
    1. Steve Naumann
      Steve Naumann

      Danke. Das habe ich auch schon länger im Blickfeld. Scheint sich etabliert zu haben.

      Muss ich wohl nun doch mal mein System aktualisieren. Die App braucht nämlich mind. iOS 6. Ich fahre immer noch mit 5.1.1, da ich mich vor Updates immer gedrückt habe, weil alles funktioniert (hatte). Werde ich wohl nun doch mal tun müssen. Feedly hat zudem noch eine Exportfunktion, was mir sehr zusagt.

      Antworten
  12. captaindaquaan

    Da waren aufjedenfall die ein oder anderen wertvollen tipps dabei ! :)
    Ich finde es auch immer sehr schade , wenn ich merke , dass der kommentator den beitrag gar nicht wirklich gelesen hat und dann sowas schreibt wie „eine verbesserung der leuchtkraft ist auf den bildern nicht zu erkennen“ und ich genau unter dem bild geschrieben habe „eine Verbesserung der Leuchtkraft ist nicht festzustellen“. Sowas kommt wirklich vor :D
    Liebste grüße

    Antworten
  13. […] wünschen wir uns als Blogger eigentlich? Was macht “gute Kommentare” aus? Steve von Zielbar.de favorisiert die Kommentare, die einen Mehrwert für die Leser seines Blogs schaffen. Ich mag […]

  14. Ines Wegner

    Hallo Leute, also ich habe gerade mal einen einzigen Kommentar bekommen und dann auch NIE wieder von irgendjemanden auf irgendeinen Beitrag. Leider habe ich hier nun nicht wirklich erkannt, woran das liegen kann. – Naja, ich bin gerade am Eure tollen Ratschläge studieren und hoffe sehr, dass ich noch viel von Euch lernen kann. LG Ines

    Antworten
  15. schlagloch

    Hallo!

    In der Zeit, bevor es Facebook, Twitter und Google + und anderes gegeben hat, wurde in den Blogs viel mehr kommentiert. Die Zeit reicht eben nicht mehr für ALLES …

    Gruss schlagloch.

    Antworten
  16. trailrunnersdog

    Hallo Steve,
    ich finde es auch schade dass es in vielen Blogs recht ruhig ist und die Leser und „Fans“ lediglich die Auftritte in den sozialen Medien liken oder kommentieren.
    Grade für kleine Blog sind Kommentare und Feedback so ungemein wertvoll.
    Ich habe deinen Beitrag mal für mich gekapert und geteilt, den im Grunde hast du fast alles gesagt was es zu sagen gibt.
    Ergänzt habe ich lediglich die Sache mit dem Sharing und retweeten das wie ich finde auch sehr wichtig ist um neue Leser zu bekommen und generell seinen Inhalt weiter verbreitet zu bekommen. Auch das ist etwas wie einem die Leser helfen können, wenn dann noch fleißig im Blog kommentiert wird ist alles gut :)

    Gruß
    Sascha

    Antworten
  17. […] Hier erfahrt ihr, warum das Kommentieren auf anderen Blogs so wichtig ist. […]

  18. Annika Langel

    Ehrliche Kommentare zu erhalten ist total schwer. Ich habe selbst meine Erfahrung gemacht. Meist erhält man nur Kommentare voll mit Werbung, die einem überhaupt keinen Zusammenhang bringt. Ehrliche Kommentare und Feedbacks sind gold wert!! Leider ist es sehr schwer an gute Kommentare zu kommen!

    Antworten
  19. Ralf Henning

    Heutzutage weiß man ja kaum wann ein Kommentar ehrlich gemeint ist.. Meistens wies unterschwellig immer auf irgendein Produkt hingewiesen oder etwas in der Art. Feedback in Form von Umfragen finde ich persönlich schon eher hilfreicher.

    Ist aber nur meine Meinung.

    Grüße,
    Ralf

    Antworten
  20. Michael Engel

    Ein zweieinhalb Jahre junger Beitrag, der sich liest, als wäre er erst gestern geschrieben wurden. Manche Dinge sind und bleiben eben stets aktuell.
    Menschen sind bequem, bzw. nutzen stets den leichtesten Weg, selbst wenn sie einem guten Artikel Zuspruch erteilen möchten. Und selbst die „Liker“ sind wenige, im Verhältnis zur Gesamtleserschaft.

    Es ist erfreulich zu sehen, dass Dein Beitrag eine große Anzahl und noch dazu relevante Kommentare unter dem Text versammeln konnte. Das leidige Thema oftmals nur Standardphrasen zu erhalten, betrifft ja nicht nur Blogs, sondern auch Youtube, nach dem Motto: „Ey cooles Video, abonniere doch mal meinen Kanal…blabla…“. Darauf kann und möchte man verzichten und ich persönlich ignoriere und / oder lösche derartigen Kommentarspam.

    Antworten

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