Maximal individuell: Giveaways als Kommunikationsmittel

Maximal individuell: Giveaways als Kommunikationsmittel

Bei Werbemaßnahmen steht eines stark im Vordergrund: der Wiedererkennungswert der Marke oder des Produkts. Unternehmen wollen einen Platz im Gedächtnis ihrer Zielgruppe einnehmen und in der Erinnerung positiv besetzt sein. Werbegeschenke und Giveaways sind hierfür eine gute Möglichkeit. Sie bieten die Chance, mit potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen und diese für sich zu gewinnen. Dabei stehen sie stets in Konkurrenz zu den Präsenten der Mitbewerber. Es sind also Kreativität und Individualität gefragt.

Einfache Botschaften mit greifbaren Dingen vermitteln

In einer immer komplizierter werdenden, globalisierten und vernetzten Welt, vermitteln Werbegeschenke und Giveaways einfache Botschaften. Ihre Stärke besteht darin, dass sie die Idee oder das Image eines Unternehmens greifbar machen. Potenzielle Kunden verbinden mit solchen Streuartikeln direkt eine bestimmte Emotion oder ein konkretes Erlebnis. So zeigen Untersuchungen, dass sich rund 70 Prozent aller Menschen, die ein Werbegeschenk von einer Firma erhalten haben, später an den Namen der Firma erinnern. Zu 90 Prozent werden die Artikel auch genutzt. Das sind Quoten, von denen andere Werbemedien nur träumen können.

Giveaways sind somit eine gute Möglichkeit, um niedrigschwellig Kontakt zur eigenen Zielgruppe aufzunehmen und die Bekanntheit, das Image sowie die Kundenbindung zu stärken. Dabei ist die Konkurrenz groß. Im Laufe eines Tages sind wir in den unterschiedlichsten Medien mit einer riesigen Zahl einzelner Werbebotschaften konfrontiert. Eine große Zahl davon wird direkt wieder vergessen, denn unsere Aufmerksamkeitsspanne ist nun mal begrenzt.

Haptische Geschenke haben hier eine ganz andere Qualität und Lebensdauer. Damit erhöhen Unternehmen ihre Chance, zu dem kleinen Bruchteil an Firmen zu gehören, deren Marketingbotschaften den Menschen im Gedächtnis bleiben.

Ein Werbekonzept ist für Unternehmen unverzichtbar

So erfolgreich kleine Geschenke auch sind, sie alleine können kein Unternehmen bekannt und beliebt machen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass solche Giveaways kein Ersatz für ein umfassendes Konzept sind.

Denn wenn dahinter keine klare Werbebotschaft mit einer konkreten Zielsetzung steht, bleibt es bei einmaligen Erfolgserlebnissen, die nach kürzester Zeit wieder verpuffen. Große, erfolgreiche Unternehmen sind unter anderem deshalb bekannt, weil die Menschen mit ihnen ein bestimmtes Image verbinden. Auf der Grundlage einer umfangreichen Analyse gilt es deshalb, die entsprechenden Ergebnisse auch auf die Werbemittel zu übertragen. Die Orientierung an der firmeneigenen Corporate Identity und am Corporate Design ist dabei der kleinste gemeinsame Nenner. Darüber hinaus bieten gerade die Streuartikel ein kreatives Spielfeld, um das Image des Unternehmens aufzugreifen und gleichzeitig zu stärken bzw. bestimmte Assoziationen zu wecken. Für den langfristigen Erfolg ist also eine gut durchdachte, professionell umgesetzte Marketingstrategie notwendig, in der die einzelnen Maßnahmen zudem optimal aufeinander abgestimmt sind.

Vor dem Einsatz von Werbegeschenken und Giveaways müssen sich die Firmen überlegen, was sie mit diesen Präsenten erreichen wollen:

  • Wen möchten sie damit ansprechen?
  • Welche Emotionen wollen sie wecken?
  • Welchen Nutzen soll die Zielgruppe durch das Geschenk haben?

Anschließend geht es darum, das jeweils geeignetste Werbemittel zu finden. Hier kann man sich einerseits an den etablierten und beliebten Klassikern orientieren oder ganz neue Wege bestreiten. Was am besten wirkt, hängt nicht zuletzt von der Branche und der Zielgruppe ab. Zudem lassen sich auch typische Streuartikel wie Kugelschreiber, USB-Sticks oder Tassen kreativ gestalten, um sich von der Masse abzuheben.

Quelle: Fotolia.com © Seventyfour #248667741

Die Idee hinter individualisiertem Marketing

Hier kommt das Schlagwort Individualisierung ins Gespräch. Das individualisierte Marketing verfolgt die Strategie, ein Werbemittel einzigartig und außergewöhnlich zu machen. So ist zum Beispiel ein einfacher Kugelschreiber ein häufig genutztes Geschenk, mit dem sich Unternehmen aber nur schwer von der Konkurrenz abheben können.

Andersartige Materialien wie etwa Bambus oder Holz können hier bereits einen entscheidenden Unterschied machen und gleichzeitig einen Nachhaltigkeitsaspekt als zusätzliche Botschaft transportieren.

Es geht also immer darum, Werbegeschenke zu wählen, die irgendwie anders sind und die in dieser Form kaum ein anderer nutzt. Dabei gilt es, dass spezielle Profil des Unternehmens möglichst vorteilhaft mit den Wünschen und Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe in Einklang zu bringen.

Das gelingt aber nur dann, wenn die eigene Zielgruppe bekannt ist und bestimmte Informationen zu ihr vorliegen. In diesem Fall ist es möglich, die Giveaways optimal auf eine bestimmte Person, ein Unternehmen oder eine Region abzustimmen. Hierdurch wird der Werbeeffekt der Geschenke durch eine persönliche Note ergänzt und gestärkt.

Je stärker die Individualisierung, desto stärker der Eindruck der Wertschätzung und das Gefühl etwas Besonderes zu sein oder als (Einzel-)Kunde wahrgenommen zu werden. Sobald also über Stamm- oder Großkunden Informationen vorliegen, sollten diese für Werbezwecke genutzt werden.

Mit Flexibilität punkten

Selbst bei umfangreich durchgeplanten Kampagnen ist es möglich, mit einfachen Kniffen für mehr Flexibilität zu sorgen. Je nach Bedarf lassen sich verschiedene Produkte ohne großen Aufwand zum Werbeträger umfunktionieren. Auch dies kann zu mehr Individualität beitragen. Mit Hilfe einfacher, aber hochwertiger Etiketten, natürlich passend zur Corporate Identity des Unternehmens gestaltet, können kurzfristig die verschiedensten Produkte zum Giveaway gemacht werden.

Weinflaschen lassen sich damit ebenso „branden“ wie ein Kalender, ein spezielles, branchenübliches Werkzeug ebenso wie Blumen im Strauß oder als Topfpflanze. Die einfachen Aufkleber bringen dabei mehrere Vorteile mit sich: Sie sind nicht nur flexibel einsetzbar, sondern kostengünstig auch in kleinen Auflagestärken. Auf diese Weise können spontan passende Geschenke für einzelne Kunden geschaffen werden. Eine sinnvolle Ergänzung zu den systematisch organisierten Werbekampagnen.

Greifbare Gegenstände haben einen immensen Werbewert

Unternehmen dürfen die Bedeutung der Haptik für die Werbung nicht unterschätzen. Es macht einen riesigen Unterschied, ob potenzielle Kunden eine Werbebotschaft lediglich sehen und hören oder ob sie dabei einen greifbaren Gegenstand in der Hand haben. Durch das Anfassen von Werbegeschenken werden andere Gehirnregionen aktiviert als bei anderen sensorischen Reizen, etwa akustischen oder optischen Eindrücken. Das gilt beim Erstkontakt ebenso wie bei der späteren Nutzung.

Wenn Menschen ein Geschenk bekommen und dabei das Logo einer Firma sehen, verknüpfen sie direkt positive Gefühle damit. Wenn sie das Werbegeschenk im Alltag dann immer wieder nutzen und das Logo immer wieder vor Augen geführt bekommen, verfestigt sich dieses positive Gefühl. Praktische Helfer im Alltag sind dafür besonders gut geeignet, da sie somit häufig Anwendung finden. Innovative Gadgets, die hingegen nur einem ganz bestimmten Einsatzzweck dienen, können ebenso wirkungsvoll sein, wenn sie mit Kreativität und/oder Witz punkten.

Der Unterschied zwischen analogen und digitalen Werbeartikeln

Grundsätzlich ist zwischen analogen und digitalen Werbegeschenken zu unterscheiden. In der analogen Welt sind vor allem Gebrauchsgegenstände sehr erfolgreich. Diese nutzen die potenziellen Kunden auch nach der Begegnung mit der Firma weiter und erinnern sich an sie. Zudem werden sie unbewusst selbst zu Botschaftern des Unternehmens, da sie mit dessen Werbeartikeln arbeiten und in vielfältigen Situationen das Logo oder den Slogan präsentieren.

In der digitalen Welt sind vor allem Gutscheine sehr beliebte Kundengeschenke. Diese bringen die Zielgruppe dazu, die Firmenwebsite zu besuchen oder den Gutschein auf einem bestimmten Portal einzulösen. Die Schritte der Zielgruppe lassen sich somit ein Stück weit in eine gewünschte Richtung lenken.

Kommunikation mittels Giveaways

Werbegeschenke sind immer eine Art Kommunikation zwischen einem Unternehmen und potenziellen Kunden. Durch den Artikel müssen daher klare, unmissverständliche und ansprechende Botschaften übermittelt werden. Das Ziel ist es, mit nur einem Satz, einem Bild oder einer Idee das gesamte Firmenimage zu präsentieren und die Menschen dafür zu begeistern.

Hierbei ist zu beachten, dass die Kommunikation dabei zunächst einseitig verläuft. Nur die Firma sendet Botschaften, die Kunden und Interessenten sind die Empfänger. Wirklich erfolgreich ist eine solche Marketingkampagne erst dann, wenn die Kommunikation auch andersherum funktioniert. Die Zielgruppe soll dazu gebracht werden, die Unternehmenswebseite zu besuchen oder einen Kommentar in den sozialen Netzwerken zu hinterlassen. Je mehr über eine Firma gesprochen und nicht nur deren Werbebotschaft konsumiert wird, desto größer der Effekt.

Quelle: Fotolia.com © bnenin #197235973

Fazit: Werbeartikel haben nach wie vor einen hohen Wirkungsgrad

Werbegeschenke haben nach wie vor eine unglaublich große Wirkung. Sie wecken positive Emotionen bei den Beschenkten und vermitteln klare, überzeugende Botschaften. Wichtig ist es, aus der Masse herauszustechen und aufzufallen und sich von Konkurrenten positiv abzuheben. Das gelingt am besten, indem die verschiedenen Giveaways individualisiert werden. Vorteilhaft ist die Verknüpfung mit weiteren Marketingmaßnahmen. Aufgedruckte QR-Codes oder auch eine einfache URL zu speziell kreierten Landingpages können zusätzliche Kontaktpunkte schaffen und im Rahmen eines Cross Marketings den Werbeeffekt multiplizieren.

Es ist immer zu bedenken, dass es sich bei Werbegeschenken um Kommunikationsmittel handelt. Die Zielgruppe soll von bestimmten Botschaften im Rahmen der Marketingstrategie überzeugt werden. Wenn das gelingt und die Menschen die Werbeartikel regelmäßig nutzen und vielleicht sogar mit einer Rückmeldung darauf reagieren, ist das ein riesiger Erfolg.

Artikelbild: Martin Mummel/GRVTY

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Robert Rutschke

Robert Rutschke

Robert Rutschke ist Jahrgang 1986 und stammt aus Düsseldorf. Als Kaufmann für Marketingkommunikation hat er sich nach seiner Ausbildung auf die Bereiche PoS-Marketing sowie Markenbildung spezialisiert und ist aktuell als Marketing Manager im Bank- und Finanzwesen tätig.

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