Worauf es bei den drei Schlüsselseiten gewerblicher Websites wirklich ankommt

Worauf es bei den drei Schlüsselseiten gewerblicher Websites vor allem ankommt

Wer vor der Konzeption einer neuen Website steht, hat vielleicht das Gefühl, eine übermächtige Aufgabe vor sich zu haben. Doch keine Panik, es sind hauptsächlich drei Seiten, die eine Schlüsselfunktion für die Websites von Freiberuflern, Solopreneuren und Unternehmen haben: Startseite, Angebot-Seite und Über-mich-Seite. Zwei Dinge noch kurz vorweg: Selbstverständlich können die Seiten auch anders heißen, denn es geht um die Inhalte an sich. Du musst also nicht „diese drei Seiten“ auf deiner Website haben, sondern kannst die Inhalte auch anderweitig zuordnen.

Jede Website ist ein Unikat. Oder sollte es zumindest sein. Deshalb möchte ich hier zu Beginn betonen, dass jeder für sich seinen eigenen Weg und Stil finden muss. Nachfolgend findest du nur einen Überblick über Aufgaben und wesentliche Elemente der drei Schlüsselseiten deiner Website. Was nicht heißt, dass du es nicht auch komplett anders machen kannst. Doch die Erfahrung zeigt, dass viele sich leichter tun, wenn sie ein „Gerüst“ haben, an das sie sich halten können – das aber beliebig verändert werden kann.

Bevor es ans Konzipieren der drei einzelnen Seiten geht, sollte die Grobkonzeption der Website stehen. Hier werden unter anderem folgende Punkte festgelegt:

  • Ziel deiner Website
  • Zielgruppe
  • Benötigte Funktionen
  • Contentplanung
  • Informationshierarchie (wichtig/nicht so wichtig)
  • Aufbau und Struktur
  • Stil und Ansprache

Zudem sind natürlich das Design sowie Technik und Suchmaschinenoptimierung wichtige Faktoren für die gesamte Website.

Doch darum soll es hier nicht gehen. Sehen wir uns die drei Schlüsselseiten genauer an.

Schlüsselseite Nr. 1: Die Startseite

Als Startseite wird die Seite bezeichnet, die sich öffnet, wenn du die Default-URL deiner Website eingibst. Bei einem Blog werden auf der Startseite die Blogbeiträge ausgespielt, bei einer Website ist der Startseite meist eine statische Seite zugeordnet.

Sie ist deine eigentliche „Homepage“ – auch wenn umgangssprachlich der Begriff Homepage oft für die ganze Website verwendet wird.

Je nach Größe und Inhalt der Website erfolgen viele Zugriffe zwar über andere Seiten (wenn du bloggst zum Beispiel über Blogbeiträge), jedoch wechseln viele Leser danach auf die Startseite, um sich einen Überblick zu verschaffen. Ein Link, der zur Startseite führt wird „surface link“ genannt, ein Link zu einer tieferliegenden Unterseite wird „deep link“ genannt.

Damit wären wir bei der ersten wichtigen Aufgabe, die die Startseite zu erfüllen hat: Sie dient als zentrale Übersicht und ist sozusagen der „Infopoint“ für deine Besucher.

Der erste Eindruck zählt bekanntlich. Wie ich bereits in meinem ersten Zielbar-Gastbeitrag „Wie du Wunschkunden mit deiner Website gewinnst – zehn Kriterien“ beschrieben habe, möchten deine Leser sofort wissen, worum es hier geht und ob sie hier richtig sind. Denn offline gehst du auch erst dann in einen Laden, wenn du anhand von Ladenschild oder Schaufensterauslagen erkennst, was dort verkauft wird und ob es dich interessiert – oder?

Wie verschaffst du den gewünschten Überblick?

Indem du auf deiner Startseite einen Titel und gegebenenfalls Untertitel präsentierst. Dieser sollte kurz, klar und verständlich sein und im oberen sichtbaren Bereich der Website platziert werden („above the fold“). Die etwas ausführlichere Form mit ein bis zwei ausformulierten Sätzen ist der berühmte „Elevator Pitch”, der zum Beispiel als Teaser für die Über-mich-Seite fungieren kann, also auch dorthin linkt.

Falls ein Logo vorhanden ist, gehört das natürlich auch auf die Startseite bzw. kann wie das Hauptmenü auch auf den anderen Seiten im Header gezeigt werden, sofern dies zielführend ist.

Auch das Hauptmenü trägt einen erheblichen Teil zu einer guten Übersicht bei. Es sollte nicht mehr als fünf bis allerhöchstens sieben Menüpunkte auf erster Ebene aufweisen.

Verschiedene Wege aufzeigen

Des Weiteren kannst du den Lesern auf der Startseite einige wichtige Startmöglichkeiten aufzeigen, um tiefer in deine Website einzusteigen. Diese hängen natürlich davon ab, welches Ziel deine Website verfolgt und wohin du deine Besucher führen möchtest.

Einige Möglichkeiten für weiterführende Verlinkungen:

  • Deine Über-mich-Seite
  • Deine neuesten oder ausgewählte Blogbeiträge/Videos/Audios/Publikationen
  • Aktuelle Aktionen/Specials
  • Ausgewählte Produkte/Kurse/Veranstaltungen
  • Downloads/E-Mail-Opt-In
  • Kundenstimmen/Referenzen/Arbeitsproben
  • Deine Angebot-Seite

Abwechslungsreiche Gestaltung

Um die Seite ansprechend zu gestalten, sollten auch Fotos nicht fehlen – aber bitte keine 08/15-Stockfotos, die schon auf zig anderen Websites oder Blogs vorkommen. Bilder des eigenen Unternehmens oder des Unternehmers sind viel individueller, zeigen mehr Persönlichkeit und dienen der Wiedererkennung. Das können sowohl Profilfotos als auch Bilder aus deinem Unternehmeralltag sein, die mehr Emotionen vermitteln.

Tipps für ein optimales Profilbild findest du übrigens gleich hier auf Zielbar.

Selbstverständlich kannst du deine Inhalte auch in Videos, Audios, Grafiken etc. verpacken – hier ist deine Kreativität gefragt. Achte dabei aber auf einen einheitlichen Stil auf der gesamten Website!

Auf der Startseite sollten auch deine anderen Kommunikationskanäle vernetzt sein, auf denen du aktiv bist. Hast du dich vor Jahren mal irgendwo angemeldet und nach den ersten fünf Beiträgen nichts mehr gepostet, darfst du diesen Kanal unter den Tisch fallen lassen ;-).

Schlüsselseite Nr. 2: Die Angebot-Seite

Wenn das Thema deiner Website klar ist, ist der erste Schritt getan. Doch mache nicht den Fehler, zu denken „Wer Interesse hat, wird schon nachfragen, ob ich was anbiete …“. Es gibt genug Websites, die als reiner Hobby-Blog gestartet sind und bei denen sich die Blogbetreiber später entschlossen haben, Beratung anzubieten. Nur wer weiß das dann? Niemand.

Okay, das ist natürlich ein Extrem-Beispiel. Doch auch wenn ersichtlich ist, dass du Unternehmer bist, möchten die Besucher Klarheit darüber, was du eigentlich anbietest.

Welche Angebote gehören auf die Website?

Achte darauf, deine Leser nicht mit zig unübersichtlichen Angeboten und Details zu überhäufen. Hast du ein sogenanntes Flagship-Angebot bzw. Hauptangebot? Dann stelle dies prominent dar. Konzentriere dich auf wichtige Informationen und vermeide unwichtige Zusatzangaben. Details und eher nebensächliche Infos kannst du sonst auf eine Unterseite packen, für jene Besucher, die sich näher dafür interessieren.

Nicht jedes Angebot muss auf die Website – je nach Marketing-Strategie hast du vielleicht ein Kennenlern-Angebot, das du nur über den Newsletter verkaufst, oder spezielle Folgeangebote, die nur bestehenden Kunden angeboten werden, oder …

Interesse wecken und Hemmschwelle senken

Je länger dir der Interessent schon folgt (zum Beispiel über Newsletter, Blog oder Social Media), desto weniger Unsicherheiten und Bedenken hat er vermutlich, denn er „kennt“ dich und deine Arbeitsweise schon eine Weile. Überlege dir, welche Bedenken deine potenziellen Kunden in Bezug auf dein Angebot haben könnten, und versuche, diese zu entkräften.

Dich dann direkt zu kontaktieren und offen Interesse an deinem Angebot zu bekunden, ist ein großer Schritt. Es bedeutet, dass der Website-Besucher aktiv werden muss. Das fällt ihm vielleicht nicht leicht, denn er muss sich „outen“ – er ist auf einmal nicht mehr „anonym“, sondern schreibt dich an, zeigt als Person Interesse und gibt zumindest Namen und E-Mail preis. Das wird er aber erst, wenn du ihm genug Gründe für die Kontaktaufnahme geliefert hast und er versteht, dass du ihm bei seinem Problem helfen kannst.

Stelle also sicher, dass auf deiner Angebotsseite folgende Informationen zu finden sind:

  • Bei welchem Problem kannst du ihm helfen?
  • Welchen Nutzen bietet ihm dein Angebot?
  • Welches Ergebnis darf er nach der Zusammenarbeit erwarten?
  • Wie wird eure Zusammenarbeit ungefähr ablaufen?
  • Warum ist er genau bei dir richtig (Alleinstellungsmerkmal)?
  • Wie haben andere Kunden von einer Zusammenarbeit mit dir profitiert (Kundenstimmen, Referenzen)?

Es ist immer ein Balance-Akt, was und wie viel man bereits auf der Website preisgibt. Manche möchten es ganz transparent und schlüsseln ihre Angebotspakete samt Preisen im Detail auf. Andere halten sich bedeckt und möchten Näheres erst im persönlichen Gespräch erläutern.

Beides hat Vor- und Nachteile. Was sinnvoll ist, kommt auf die Situation, die Strategie und die Einstellung eines jeden Einzelnen an. Doch die oben erwähnten Infos dürfen meiner Meinung nach in keinem Fall fehlen.

Wie soll ein Interessent Kontakt aufnehmen?

Überlege dir genau, welches das Ziel für diese Seite ist: Was soll ein Interessent machen? Soll er dir eine Mail schreiben, dich anrufen, einen Termin für ein Kennenlerngespräch online buchen, zuerst das Freebie herunterladen oder eine andere Aktion durchführen? Kommuniziere klar und deutlich, wie der weitere Ablauf ist und benutze Handlungsaufforderungen (Call-to-Action).

Mehr zum Thema findest du auf meinem Blog: Angebot erstellen auf der Website.

Schlüsselseite Nr. 3: Die Über-mich-Seite

Kommen wir nun zur Über-mich-Seite – meine Lieblingsseite. Also nicht meine Über-mich-Seite – diese zu erstellen war für mich ein Graus. Und das höre ich von vielen. Warum? Wir selbst stecken meist zu tief drin. Unsere Stärken fallen uns nicht auf, weil sie uns ja leicht fallen. Außerdem sind wir ja bescheiden und wollen uns nicht selbst loben. Und Fotos von uns – oje, wo wir doch so unfotogen sind, und das kommt sowieso immer so arrogant rüber …

Kommt dir das bekannt vor? ;-)

Da hilft nichts, als über den eigenen Schatten zu springen. Denn für deine Leser ist das oft die wichtigste Seite überhaupt. Hier haben sie im Idealfall die Möglichkeit, dich besser kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Häufige Fehler

Häufige Fehler bei der Konzeption der Über-mich-Seite sind – gähn – langweilige, trockene Lebensläufe mit für den Besucher unwichtigen Details, zu viel Selbstdarstellung und Übertreibungen sowie gruselige Fotos aus den 90ern oder am privaten Familientisch.

Sprich: Deine Einzigartigkeit ist nicht erkennbar. Doch diese Fehler begehst du nicht.

Die Über-mich-Seite als Chance nutzen

Nutze die Chance. Hier kannst du deinen Lesern mitteilen, was dir wirklich wichtig ist. Warum du tust, was du tust. Was deine Motivation ist und was dich zum Experten für das Problem deines Wunschkunden macht.

Du kannst ihnen von eigenen Erfahrungen erzählen und in Testimonials Kunden von ihren Erfahrungen von eurer Zusammenarbeit berichten lassen. Versuche, mögliche Fragen von Interessenten zu beantworten.

Aufgabe der Über-mich-Seite

Die wichtigste Aufgabe dieser Seite ist der Vertrauensaufbau. Du gibst deinen Besuchern die Möglichkeit, genug über dich herauszufinden, dass sie die Entscheidung treffen können, ob sie mehr von dir erfahren möchten oder nicht. Überlege dir, was das Ziel für diese Seite ist, wenn die Besucher interessiert sind: Sollen sie sich in deinen Newsletter eintragen, hast du ein Freebie, auch „Lead-Magnet“ genannt, das sie sich kostenlos holen können oder …?

Auch hier gilt das Gleiche wie auf den anderen Seiten: Verwende Handlungsaufforderungen und klare Aussagen und lasse deine Besucher nicht ratlos im Regen stehen.

Eines gilt für alle Seiten: Baue Brücken! Ja, du hast richtig gelesen. ;-) Baue eine Brücke zu deinem Wunschkunden. Oder wie es Zielbar-Redakteur Marc Ostermann auf den Punkt bringt: Einfach mental die Schreibtischseite wechseln!

Versetze dich in die Lage deines Wunschkunden und entwickle deine Inhalte aus seiner Sicht. Streiche Sätze wie „Unternehmen XY schafft Agilität, Kreativität und Innovationskraft in Ihrem Unternehmen“, „Wir sind die Besten, Größten, Allwissenden …“ und beschreibe stattdessen die Situation deines Wunschkunden, so dass sich dieser angesprochen fühlt.

Mehr zum Thema findest du auf dem Blog von Dr. Annika Lamer: Wie persönlich darf es sein?

TIPP: Jutta Beyers kostenloses Videotraining „Optimiere deine Startseite“ unterstützt dich praxisnah anhand von Beispielen und Arbeitsunterlagen bei der Überarbeitung dieser Schlüsselseite. Hier geht’s zum Training

Zusammenfassung

Vergiss nicht, von Zeit zu Zeit deine Schlüsselseiten zu prüfen, ob noch alles aktuell ist oder sich deine Zielsetzung geändert hat – am besten machst du dir alle drei Monate einen festen Termin im Kalender. Wann hast du das letzte Mal drübergeguckt?

So gestalten Unternehmen effektive Schlüsselseiten auf ihren Websites. #Website #KonzeptTWEET

Hier noch einmal alles Wichtige auf einen Blick:

  1. Startseite
    Aufgabe: Übersicht, Interesse wecken
    Klar und knapp das Thema des Unternehmens/der Website darstellen und die wichtigsten weiterführenden Inhalte aufzeigen.
  2. Angebot-Seite
    Aufgabe: Nutzen des Angebots übermitteln, Bedenken ausräumen
    Angebot(e) präsentieren, Infos zu einer möglichen Zusammenarbeit liefern.
  3. Über-mich-Seite
    Aufgabe: Vertrauen aufbauen, Beziehungsaufbau fördern
    Deine Persönlichkeit und Werte zeigen, Kompetenz und Erfahrungen vermitteln.

Artikelbild: Martin Mummel/GRVTY

Hast du noch Fragen oder Ergänzungen zu den drei Schlüsselseiten einer Website? Dann freuen wir uns über einen Kommentar.
Worauf es bei den drei Schlüsselseiten gewerblicher Websites vor allem ankommt
Rating: 4.6 12 Votes
Jutta Beyer

Jutta Beyer

Jutta Beyer ist Marketingberaterin und Website-Coach. Sie arbeitet mit Beratern, Experten und Online-Unternehmern. Sie hilft ihnen, eine passende Marketingstrategie zu entwickeln und die richtigen Inhalte für Website & Co zu erstellen um ihre idealen Kunden zu gewinnen. Weitere Infos auf jutta-beyer.de.

14 Reaktionen zu “Worauf es bei den drei Schlüsselseiten gewerblicher Websites vor allem ankommt”

  1. Gabi

    Danke für diesen Artikel, Jutta!

    Antworten
    1. Jutta Beyer
      Jutta Beyer

      Sehr gerne Gabi!

      Antworten
  2. Sascha Tobias von Hirschfeld

    Hallo Jutta,

    eine weitere Schlüsselseite wäre aus meiner Sicht die Landing-Page für Kampagnen.

    Dort lassen sich – jenseits von Produkt und Unternehmen – Inhalte platzieren, auf die Interessenten aktiv reagieren. Etwa, indem sie ein Whitepaper herunterladen. Ein klassischer Weg für Unternehmen, Leads zu generieren.

    Entscheidend ist, dass eine Landingpage zur jeweiligen Zielgruppe und zur Kampagne passt. In der Praxis erlebe ich es immer wieder, dass Interessenten mit einem bestimmten Thema gelockt werden und dann auf einer allgemeinen Seite zum Produkt landen. Zudem sollten die Inhalte im Sinne von „Content Marketing“ möglichst produktneutral und nutzwertig sein, um (unverdächtig) zu einer Aktion einzuladen.

    Antworten
    1. Jutta Beyer
      Jutta Beyer

      Hallo Sascha Tobias,

      sehe ich auch so, dass Landingpages eine sehr wichtige Rolle spielen und sogesehen auch – kurzzeitig – zu Schlüsselseiten werden. Jedoch eher generell fürs Onlinemarketing und nicht für die „Basis-Website“ an sich, um die es mir hier geht. Da Landingpages zeitlich begrenzt und eventuell auch extern gelagert sind (oder nicht über Navigation auffindbar) habe ich das hier nicht erwähnt. Gut, dass dies nun hier im Kommentar thematisiert wird.

      Eine sehr wertvolle Ergänzung, vielen Dank fürs Feedback!

      Antworten
  3. Tina
    Tina

    Hallo Jutta, dein Beitrag kommt passend zu meinem Beitrag, der wohl in Kürze endlich das Licht der www Welt erblicken wird :-)
    Der Relaunch von Extrawerbung.de ist ja ganz frisch und gerade die Über-Mich-Seite ist eine Herausforderung vor dem Herr´n. Wie beschreibt man sich und das, was man anbietet, am besten ohne langweilig zu wirken? Da kann ich auch nur eine klare Empfehlung geben, sich einfach Hilfe zu holen.
    Die Startseite sowie Angebote / Leistungen sollen einen klaren schnellen Überblick bieten und nicht verwirrend wirkend. Da ist man definitiv eine Zeitlang mit beschäftigt, wenn es gut werden soll.

    Antworten
    1. Jutta Beyer
      Jutta Beyer

      Hallo Tina,

      so ist es, die Über-mich-Seite ist oft ein Knackpunkt. Aber es lohnt sich, die Zeit hier zu investieren – manchmal ist es auch ein Auslöser dazu, manche Dinge nochmal zu überdenken und mehr Klarheit über sich und somit auch den weiteren beruflichen Weg zu bekommen :-)
      Bin schon gespannt auf deinen Artikel.

      Antworten
  4. Michael K. Trout

    Danke Jutta! Auch wenn man zu den altgedienten Web-Artisten gehört, sind Deine Ratschläge wichtiger Input. Besonders, wenn es nach Jahren eine Verjüngungskur geben soll.

    Antworten
    1. Jutta Beyer
      Jutta Beyer

      Hallo Michael,
      das freut mich natürlich besonders, wenn auch „altgediente Web-Artisten“ ein wenig inspiriert werden ;-). Viel Erfolg bei der Verjüngungskur!

      Antworten
  5. Brigitte

    Hallo Jutta, vielen Dank für diesen Hilfreichen Artikel.
    Dazu zwei Fragen:
    1.: Das kostenfreie Kennenlerngespräch habe ich in die Beschreibung meines Angebotes eingebettet. Es ist also nicht als Freebee gekennzeichnet, sondern als Handlungsaufforderung mit Telefonnummer eingetextet.
    Ist das ungünstig?
    2. Ich habe keine Landingpage für mein Beratungsangebot, weil mein Mann der Meinung ist, dass ich nichts verkaufe und weil wir dafür eine weitere Domain benötigen würden.
    Ist das auch ungünstig?tig?

    Antworten
    1. Jutta Beyer
      Jutta Beyer

      Hallo Brigitte,
      entschuldige, die Benachrichtigung zu deinem Kommentar ist wohl untergegangen, habe ihn gerade erst zufällig gesehen.
      Das kostenfreie Kennenlerngespräch sollte auf jeden Fall beim Angebot stehen. Wenn du kostenlose Angebote extra aufführst, kannst du es evtl. dort zusätzlich aufnehmen.
      Ich bin mir nicht sicher, wie deine zweite Frage gemeint ist… Wenn du bezahlte Werbung für dein Beratungsangebot schalten möchtest, solltest du eine „richtige“ Landingpage anlegen. Das muss nicht unbedingt extern sein, du kannst auch eine Landingpage auf deiner Website einrichten.
      Herzliche Grüße
      Jutta

      Antworten
      1. Brigitte

        Ich hab’s noch nicht verstanden, Jutta.
        Wenn ich mein Angebot bezahlt bewerben will, brauche ich eine Landingpage, richtig?
        Die Darstellung meines Dienstleistungsangebotes auf meiner Website kann oder muss auf einer Landingpage veröffentlicht werden oder nicht?
        Und was bedeutet extern oder auf der Website?
        Und weiter:
        Shailia hat in ihrem Webinar zur „Smarten Website“ vorgeschlagen, das Kennenlerngespräch auf jeder Untersite anzuzeigen, wenn ich das richtig verstanden habe.
        Dennoch muss es beim Angebot udnd somit auch auf der Landigpage stehen?
        Wo finde ich denn etwas zum Zusammenhang von LP und Angebot auf der Website?
        Danke für Deine Antwort?

        Antworten
        1. Jutta Beyer
          Jutta Beyer

          Hallo Brigitte,

          mit extern meinte ich „nicht auf deiner Website“.
          Es gibt kein „Muss“ und keine allgemeingültige Lösung.
          Wenn du eine Angebot-Seite auf der Website hast mit Handlungsaufforderung zum Kennenlerngespräch ist schon ein erster Schritt getan.
          Ob zusätzlich noch eine extra Landingpage Sinn macht, muss individuell abgewogen werden.

          Was nicht sinnvoll ist, ist wenn du bezahlte Werbung schaltest (Facebook Ads, Google Ads) und dann nur auf eine „normale“ Seite verlinkst. Hier sollte eine spezielle Landingpage vorhanden sein, die auf die Anzeige abgestimmt ist.
          Was ebenfalls nicht sinnvoll ist, ist auf einer Landingpage mehrere (unterschiedliche) Handlungsaufforderungen anzubringen. Wenn das Ziel der Landingpage ist, dass sich Interessenten zum Kennenlerngespräch eintragen, dann sollte natürlich auf das Kennenlerngespräch hingewiesen werden. Wenn die Landingpage aber beispielsweise zum Ziel hat, dass sich Interessenten erstmal in den Newsletter eintragen, dann sollte (nur) dieses Ziel verfolgt werden.
          Ich hoffe, das hilft dir weiter.

          Viele Grüße
          Jutta

          Antworten
  6. Norbert

    Ich lesee immer wieder SEO-Beiträge.
    Über die perspektive der über-mich Seite habe ich noch nicht richtig nachgedacht. Gibt es den Untersuchungen wie lange Gäste auf der Seite verweilen. Ich persönlich habe bislang kaum eine derartige Seite gelesen.

    Antworten
    1. Jutta Beyer
      Jutta Beyer

      Hallo Norbert,
      eine Studie speziell zur Verweildauer auf Über-mich-Seiten ist mir nicht bekannt. Eine gute Über-mich-Seite wirkt sich sicherlich positiv auf das Thema SEO aus, allerdings halte ich den SEO-Aspekt bei diesem Thema für zweitrangig. In erster Linie geht es wie beschrieben um den Vertrauensaufbau zu Mensch und Marke.

      Antworten

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