Bloggen im Team – Darauf kommt es an

Bloggen im Team – Darauf kommt es an

Einen Blog diszipliniert zu führen, regelmäßig Artikel zu veröffentlichen, die Inhalte zu bewerben und dazu auch noch Geld damit zu verdienen … das hört sich nach ganz schön viel Arbeit an!

Und tatsächlich ist erfolgreiches Bloggen sehr viel aufwendiger, als auf den ersten Blick erkennbar. Da könnte man natürlich schnell auf den Gedanken kommen, dass es im Team doch viel leichter ist.

Bloggen im Team bringt allerdings wieder ganz neue Herausforderungen mit sich. Falls du diesen Weg dennoch einschlagen möchtest, findest du in diesem Artikel hilfreiche Tipps und Denkanstöße, um gemeinsam erfolgreich zu bloggen.

Mit Zielbar konnten wir in den vergangenen zwei Jahren sehr viele Erfahrungen sammeln, denn immerhin sind wir mittlerweile ein Team von zehn Autoren. Hinzu kommen pro Monat drei oder vier Gastautoren. So haben wir uns sozusagen auf organische Weise von einem reinen Blog hin zu einem Online-Magazin mit Bloggerherz entwickelt. Hier wie dort muss einiges organisiert werden, damit alles möglichst reibungslos klappt.

Bilde dein Blogger-Allstar-Team

Das richtige Team ist sicherlich die Grundlage für einen erfolgreichen Blog mit mehreren Autoren. Dabei muss fachliche Kompetenz verfügbar sein, denn du willst schließlich hochwertige Inhalte produzieren.

Auf keinen Fall darfst du aber die Chemie im Team vernachlässigen. Wenn du langfristig mit diesen Leuten zusammenarbeiten willst, dann muss es zwischenmenschlich mindestens genauso stimmen wie auf fachlicher Ebene.

Nimm dir also beim Aufbau deines Allstar-Teams Zeit und vergrößere die Gruppe Schritt für Schritt, um neue Mitarbeiter langsam zu integrieren.

Am Besten bist du persönlich mit allen auf einer Wellenlänge, und fachlich ergänzt ihr euch in den verschiedenen Bereichen.

  • Ergänzen sich die Blogger im Team fachlich optimal?
  • Funktioniert es auch auf zwischenmenschlicher Ebene?

Gemeinsame Ziele definieren

Dein Blog wird nur dann erfolgreich werden, wenn alle im Team am selben Strang ziehen. Dazu ist es erforderlich, dass alle die gleichen Ziele verfolgen.

Wie immer, wenn es um Ziele geht, sollten diese messbar sein und zeitlich begrenzt. „Bekannt sein“ ist etwa kein messbares Ziel, während ein bestimmter Umsatz oder Besucherzahlen sehr wohl messbar sind.

Frage dich auch, was jeder Mitarbeiter persönlich für Ziele hat und ob diese mit denen des Blogs oder der Gruppe übereinstimmen.

  • Weiß jeder im Team, wohin die Reise gehen soll?
  • Bringen die Ziele jedem einzelnen einen Vorteil?

Administration auf allen Ebenen

Der administrative Aufwand für einen Blog mit mehreren Autoren ist erheblich größer, als wenn du alleine bloggst. Es muss zu jeder Zeit klar sein, wer im Team was macht, wer auf was reagiert und wer welche Berechtigungen hat.

Das findet zudem auf verschiedenen Ebenen statt. Intern bezieht sich dies etwa auf die Blogging-Plattform. Wer hat dort welche Rechte? Wer kann Anpassungen am Design oder am Code vornehmen? Wer kann Benutzer anlegen? Und so weiter. Ebenfalls muss intern klar sein, wer für welchen Bereich zuständig ist.

Eine weitere Ebene betrifft alles Externe. Wer ist der Ansprechpartner für Gastautoren? Wer antwortet auf öffentliche Kritik? Und wie wird der Umgang mit potenziellen Kunden gehandhabt?

Alle diese Fragen müssen im Team geklärt und dann möglichst fließend umgesetzt werden.

  • Wer sind die internen und externen Ansprechpartner?
  • Wer arbeitet in welchen Bereichen?

Redaktion als Nebensache?

Bevor du also auch nur einen Artikel veröffentlicht hast, gibt es unzählige Fragen zu klären. Die Erstellung und Veröffentlichung von Artikeln wird zwar nie zur Nebensache, stellt aber tatsächlich nur einen kleinen Teil der zu erledigenden Aufgaben dar. Die meisten Blogger, die alleine arbeiten, konzentrieren sich fast ausschließlich darauf. Das wird sich im Team schnell ändern. Zudem empfiehlt es sich, ab einer bestimmten Teamgröße eine Art Chefredakteur zu haben, bei dem alle wichtigen Fäden zusammenlaufen und der den Blick fürs Ganze hat. Wann die „kritische Masse“ erreicht ist, merkt man spätestens dann, wenn zu viele Absprachen fehlschlagen und es bei den einzelnen Veröffentlichungen zu größeren Problemen kommt.

Wenn es um die Redaktion geht, sind vor allem drei Punkte absolut kritisch: die Themenfindung, der Redaktionsplan und die Abgabetermine.

Rechtzeitige Themenfindung

Im Team hast du weitaus mehr „Antennen“ und findest viel besser und vor allem früher zielgruppenrelevante Themen – und idealerweise spürst du so vielleicht auch mehr kommende Trendthemen auf. Somit gehen dir einerseits niemals die Ideen für Beiträge aus, während du andererseits die Chance hast, auch hin und wieder mal mit hochaktuellen Themen zu punkten.

Langfristiger Redaktionsplan

Im Redaktionsplan hältst du fest, wann welche Artikel erscheinen sollen. Eine langfristige Planung hat dabei mehrere Vorteile. So kannst du zum Beispiel Themen bündeln oder Artikel aufeinander abstimmen. Viel wichtiger ist aber, dass du auf Ausfälle (die es immer geben wird) reagieren kannst.

Klare Abgabetermine

Absolut erforderlich sind aber auch die Abgabetermine. Wenn diese wiederholt nicht eingehalten werden, kannst du deinen Redaktionsplan vergessen. Den Termin musst du so setzen, dass bei arbeitsteiligem Vorgehen alle an der Produktion beteiligten Personen genügend Zeit haben, ihren Teil beizutragen (z. B. Bilderstellung, Formatierung, Korrektorat und SEO). Es sollte außerdem genügend Zeit sein, um auf Probleme zu reagieren.

  • Wie werden neue Themen gefunden?
  • Können Artikel langfristig vorausgeplant werden?
  • Können die vorgegebenen Abgabetermine eingehalten werden?

Solide interne Kommunikation

Im Team zu kommunizieren, ist wahrscheinlich mit Abstand der wichtigste Baustein beim gemeinsamen Blog. Nur so kann sichergestellt werden, dass jeder weiß, was er zu tun hat und ob er auf Änderungen reagieren muss. Bei all den Plattformen, die wir heute zur Kommunikation nutzen, kann es aber manchmal schwierig sein, alle im Team zusammenzubringen.

Bei Zielbar lösen wir das über ein eigenes Tool, über welches wir kommunizieren. Neben den Unterhaltungen und Besprechungen, die darüber möglich sind, können wir das Tool auch zur Content-Recherche respektive Themenfindung nutzen. Selbstverständlich findet auch der Redaktionsplan darin Platz.

Für dein Team lassen sich aber zahlreiche Tools finden, die zum Teil in unserer Toolparade genannt wurden (hier findest du die Auswertung). Ein einfaches Projektmanagement-Tool könnte etwa die Lösung sein. Für andere Teams reicht eventuell auch eine private Gruppe bei Facebook. Hier muss jedes Team selbst entscheiden, welche Lösung optimal ist.

Wichtig ist, dass ein Kanal zur Kommunikation festgelegt wird und sich jeder daran hält. Ansonsten gehen wichtige Informationen verloren.

  • Wie können alle Blogger im Team informiert werden?
  • Über welchen Kanal können sich die Blogger austauschen?

Promotion und Marketing als Muss

Content ist zwar immer noch King, aber ohne Promotion als Teilaufgabe des Marketings wird diesen niemand sehen. Das stimmt sowohl für kleine Blogs mit einem Blogger als auch für größere Teams. Auch in diesem Bereich stellen sich wieder ganz neue Fragen.

Im Team muss daher definiert werden, wie der Blog bzw. die einzelnen Inhalte „beworben“ werden. Das betrifft auch „Kleinigkeiten“ wie das Kommentieren auf anderen Blogs oder die Art, in der über das eigene Projekt gesprochen wird.

Im Weiteren musst du dafür sorgen, dass jeder einzelne im Team mithilft, den Blog bekannt zu machen.

  • Wie soll der Blog bekannt gemacht werden?
  • Wer übernimmt welche Aufgaben im Marketing?
  • Wie wird der Blog gegen außen dargestellt?

Einheitliches Auftreten

Das einheitliche Auftreten (vgl. Corporate Identity) sollte ebenfalls als Teil des Marketings betrachtet werden. Sicherlich müssen nicht alle Blogger im Team die gleiche Uniform tragen, jedoch sollten Mitarbeiter irgendwie „erkennbar“ sein.

Im Weiteren gehört natürlich auch das Design in diesen Bereich. Bilde eine Marke und nicht einfach einen Blog ohne durchdachte, wiederkehrende „äußere“ Merkmale.

  • Wie können sich die einzelnen Blogger als Teil des Teams erkennbar machen?
  • Sind Inhalte (auch externe) als Teil der Marke erkennbar?

Die Kosten im Griff

Grundsätzlich muss ein Team-Blog nicht zwingend mehr Kosten verursachen als ein Solo-Blog. Vielmehr geht es hier um die Frage, wer was bezahlt oder wie die Kosten aufgeteilt werden.

Diese Frage steht vor allem so lange im Raum, bis der Blog auch Einnahmen abwirft, mit denen die Kosten gedeckt werden können.

Zusätzliche Kosten (gegenüber einem Blog für eine Person) können etwa für spezielle Plugins entstehen, die die Arbeit im Team erleichtern.

  • Wer bezahlt was?
  • Wie wird über zusätzliche Kosten entschieden?

Sinnvolle Monetarisierung

Wenn es darum geht, mit dem Blog Einnahmen zu generieren, steht ein Blogger-Team vor neuen Herausforderungen. Denn man muss zwischen unzähligen Möglichkeiten wählen und das ganze Team hinter die Methode bringen. Selbstverständlich können auch mehrere Einnahmequellen erschlossen werden.

Noch eine ganz andere Frage ist die nach der „gerechten“ Aufteilung der Einnahmen …

Auch hier gibt es wieder keine korrekte Antwort und zahlreiche mögliche Wege. So ließen sich etwa Adsense-Anzeigen einblenden – und zwar über die jeweiligen Konten der Autoren. Diese Möglichkeit könnte jedoch Unruhe in ein Team bringen, da die Einnahmen je nach Artikel extrem unterschiedlich sein können.

Außerdem hast du ja im oberen Teil des Artikels schon gelernt, dass der redaktionelle Bereich längst nicht den größten Aufwand darstellt. Darum muss gut überlegt werden, wie Teammitglieder für ihren Einsatz entlohnt werden, wenn die Arbeit nicht direkt mit dem Content zu tun hat.

Es muss also ein Schlüssel gefunden (oder ausgehandelt werden), wie die Einnahmen verteilt werden.

  • Wie soll der Blog monetarisiert werden?
  • Wie werden die Einnahmen verteilt?

Eigenvermarktung der Mitarbeiter

Gerade im deutschsprachigen Bereich gibt es nur wenige Blogger, die komplett von ihrem Blog leben können. Entsprechend hat jeder einzelne im Team auch eigene Interessen. Eine Mitarbeit an einem erfolgreichen Blog-Projekt bringt daher auch ein Stück Eigenmarketing mit sich. Es ist eben immer auch das, was man für sich draus macht.

Auch hier musst du aber einheitliche Regelungen finden, die eine gute Balance ergeben. Zum einen müssen die Blogger im Team die Möglichkeit bekommen, zu profitieren. Auf der anderen Seite muss aber der Nutzen für die Leser immer im Vordergrund bleiben. Sollte dein Blog zur Marketing-Plattform für die Blogger werden, wird der Wert sehr schnell fallen, und die Leser werden wegbleiben.

  • Wie kann der einzelne Blogger für sich profitieren?
  • Wie weit darf man mit dem Eigenmarketing gehen?

Vorteile eines Blogs mit mehreren Bloggern

Ich habe nun diverse Punkte genannt, die allesamt viele offene Fragen mit sich bringen. Sprich: Für dich als Initiator oder auch Teil eines Teams bedeutet das ziemlich viel Arbeit.

Du willst deinen Blog im Team betreiben? Darauf musst du achten.TWEET

Lohnt es sich also überhaupt, im Team zu bloggen?

Es ist tatsächlich so, dass zuerst einmal sehr viel Aufwand betrieben werden muss, um im Team zu bloggen. Interessant wird das Ganze daher erst später. Wenn nämlich die Prozesse einmal sitzen und jeder weiß, was er wann zu tun hat. Dann kannst du im Team sehr viel effektiver arbeiten als allein.

Die Vorteile eines Team-Blogs auf einen Blick

  • Du kannst ohne Probleme bei mehreren sozialen Netzwerken „gleichzeitig“ präsent sein, ohne dass du in zwei Monaten ein Burnout erlebst.
  • Du hast automatisch die x-fache Präsenz und somit ein effektiveres Marketing, denn jedes einzelne Teammitglied erhöht die Reichweite.
  • Du hast länger Zeit, um hochwertige Inhalte zu produzieren, ohne dass es an Veröffentlichungen mangelt.
  • Du kannst mehrere Fachgebiete abdecken, indem du entsprechende Autoren ins Team holst.
  • In der Gruppe können Probleme gelöst werden, für die du alleine vielleicht keine Lösung findest.
  • Im Team zu bloggen macht ganz einfach mehr Spaß!

Ein Team-Blog zu führen, ist eine große Herausforderung mit vielen Hürden. Wenn du die entsprechenden Fragen aber klärst und das ganze Team an einem Strang zieht, dann kann so ein Projekt sehr erfolgreich werden.

Hast du Erfahrungen mit dem Bloggen mit mehreren Autoren? Welche Herausforderungen hast du dabei erlebt? Oder hast du zusätzliche Tipps?
Bloggen im Team – Darauf kommt es an
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Dani Schenker

Dani Schenker

Dani Schenker ist seit 2005 im Online Marketing tätig. Zuerst als Blogger und Betreiber von mehreren Blogs, dann als Freelancer für diverse SEO-Agenturen. Heute schreibt er bei Tropenwanderer.com über das Leben in Costa Rica, von wo aus er arbeitet und seine Dienstleistungen anbietet.

10 Reaktionen zu “Bloggen im Team – Darauf kommt es an”

  1. Die Autoren von Lean Content Marketing

    Wir bloggen grundsätzlich im Team und nennen das „Pair Writing“. Ein Konzept, das sich auch in anderen Bereichen bewährt hat, zum Beispiel in der agilen Softwareentwicklung. Im Content Marketing eignet sich Pair Writing sehr gut, um Fachwissen und Expertise aus dem Unternehmen in die Entwicklung von Inhalten einzubeziehen. Näheres dazu hier: http://lean-content-marketing.com/pair-writing-content-superkraefte-richtig-buendeln/

    Antworten
  2. Norman v. Offensichtlich

    Hallo aus Berlin und vielen Dank für den interessanten Artikel. Aus der eigenen Praxis können wir viele Tipps / Hinweise nur bestätigen.

    Wir hätte noch eine Frage.
    Was sich bei uns immer wieder als schwierig herausstellt ist die Planung von Artikeln. Das ist hier im Artikel zwar erwähnt, aber ein Hinweis für eine Lösung fehlt leider. Es wird hierzu gern geschrieben einen Redaktionsplan erstellen. Jaaa ..! Gibt es dafür Tools oder pragmatische Ideen diesen umzusetzen? Hat hier vielleicht Herr Schenker oder das Team von Zielbar einen Tipp?

    Vielen Dank :)

    Antworten
    1. Andreas Quinkert
      Andreas Quinkert

      Wir arbeiten in einem vierköpfigen Team an der Redaktionsplanung. Genauer: an der Themenfindung im Vorfeld. Dazu machen wir einmal im Monat ein einstündiges Brainstorming, um bis zu vier geeignete Themen für den jeweils übernächsten Monat zu identifizieren und ansatzweise mit Leben zu füllen. Ziel ist es, auf diese Weise sich soeben abzeichnende, relevante „Trendthemen“ aufzuspüren und insgesamt aktueller zu werden.

      Tools: Augen, Hirn und Headset. ;-)

      Antworten
      1. Norman v. Offensichtlich

        Hallo Herr Quinkert,
        vielen Dank für Ihre Antwort. Die Tools sind gut (!) und auch uns wohl bekannt :)

        Ich fänden es spannend zu erfahren wie koordiniert man am besten die Themen und Artikel? Wann wird was veröffentlicht, Wer schreibt was, wer liest wann gegen, was ist fertig usw. Grade bei Euch bei Zielbar hab Ihr ja viele Artikel und Gastartikel. Wir selbst behelfen uns mit einen Teamkalender, geteilten Dokumenten, uns verschiedenen Textfarben um den Bearbeitungsstatus zu kennzeichnen. Das ist okay , aber noch nicht optimal.

        Ich kann mir gut vorstellen, dass hier so jeder sich seine Lösung sucht. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es hierfür bestimmt auch das eine oder andere hilfreiche Werkzeug gibt. Vor diesem Problem stehen ja fast viele die mehr als man selbst sind und regelmäßiger etwas veröffentlichen.

        Wäre bestimmt auch ein cooler Artikel für die Zielbar ;) … oder Eure nächste Blogparade?

        Antworten
        1. Andreas Quinkert
          Andreas Quinkert

          Wie im Artikel von Dani Schenker erwähnt, nutzen wir dafür ein eigenes Tool, über das wir planen, kommunizieren und koordinieren. Zudem arbeiten wir (weitgehend) nach definierten Workflows, die aber flexibel angepasst werden können. Agiles Projektmanagement wäre hier das passende Stichwort. Hierfür könnte man auch bspw. cloud-basierte Projektmanagement-Tools einsetzen. Der Rest ist eine Frage der (redaktionellen) Erfahrung und … nun ja … des Fingerspitzen- und Bauchgefühls. ;-)

          Antworten
  3. Verena Bender

    Danke für diese vielen, ausführlichen Tipps!
    Viele Grüße
    Verena

    Antworten
  4. Thomas Schuster
    Thomas Schuster

    Hallo Ihr da bei Zielbar!
    Ein sehr umfassender Beitrag und wie gewohnt sehr wertvoll. Ich hänge noch an einer technischen Frage. Wie kann ich überhaupt einen Gastautor einbinden, damit er im Blog mit Text und Vita erscheint? Was ist da an techn. Voraussetzung nötig? Da bin ich für jeden Tipp dankbar.
    Schönes WE euch allen
    Thomas

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Hallo Thomas! Besten Dank für deinen Kommentar. Freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt.

      Aus technischer Sicht kann ich dir leider nur sagen, wie das mit WordPress funktioniert. In der Regel kannst du aber bei jedem CMS sogenannte „Rollen“ vergeben, wenn du einen neuen Benutzer anlegst.

      Bei WordPress kannst du es etwa so machen, dass du die Gastautoren einfach „nur“ als Abonnent anlegst und du das Profil selber ausfüllst. Auf diese Weise kann dein Gastautor keinen Einfluss auf den veröffentlichten Artikel nehmen. Schau dir am besten einfach mal die verschiedenen Rollen an, die es in deinem CMS gibt.

      Bei WordPress gibt es im Weiteren noch diverse Plugins, die noch zusätzliche Einstellungen bei den Rollen zulassen.

      Ich hoffe das hilft dir weiter :)

      Cheers

      Antworten
  5. Julia

    Hallo Dani, sehr interessanter Artikel der mich gerade sehr betrifft. Ich betreibe seit einem Jahr den Blog living4taste.de. Bisher alleine, seit 2 Wochen allerings mit einer Freundin, die wirklich Gas gibt und sich total reinhängt. Bisher sind meinerseits natürlich Kosten und ein extremer Arbeitsaufwand angefallen, das alles aufzubauen. Wie möchten in Zukunft natürlich auch Gewinne erzielen und jetzt stellt sich uns die Frage, wie man das von Anfang an FAIR regeln könnte. Ich würde einfach mal gerne einen Vorschlag haben, wie man das in Anbetracht der bisher angefallenen Leistungen meinerseits regeln könnte? Nach wie vor stehe ich als Gründerin des Blogs im Vordergrund und sie ist Autorin, die aber derzeit auch in etwa den gleichen Aufwand wie ich betreibt. Was könnte man denn da ansetzen? Ich würde mich sehr über Tipps freuen! Liebe Grüße Julia

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Hallo Julia,

      besten Dank für deinen Kommentar und die gute Frage.
      Eine allgemein gültige Lösung für dein Problem gibt es natürlich nicht. Das müsst ihr tatsächlich irgendwie „aushandeln“.

      Ich würde es so machen: Jemandem der neu Einsteigt würde ich z.B. zu 25% beteiligen, wobei dieser Anteil sich über Zeit bis zu 50% steigern kann. Auf diese Weise profitierst du eine Weile lang mehr von der Arbeit deiner Partnerin, wobei sie ja bereits von der Arbeit profitiert, die du in den letzten 2 Jahren geleistet hast.

      Im Weiteren solltest du auf jeden Fall auch festlegen, welche Leistung deine Partnerin bringen muss, um den Anteil zu erhalten, respektive zu steigern.

      Nicht vergessen darfst du, dass du den Vorteil für dich auf lange Sicht im Blick hast. Sprich, denk daran, dass du langfristig wahrscheinlich deutlich mehr verdienen kannst, wenn ihr beide intensiv am Blog arbeitet, als wenn du alles allein machst ;-) Du bist also nicht „benachteiligt“.

      Ich hoffe das hilft dir weiter.
      Grüsse
      Dani

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