Wie du deinen Blog mit einem BANG startest

Wie du deinen Blog mit einem BANG startest

Nun hast du dich also dazu entschiedenen, einen Blog zu starten? Den 3.739.542sten deutschsprachigen Blog.

Ok, zugegeben, die Zahl habe ich ganz dreist erfunden, um deine Aufmerksamkeit zu erlangen. Tatsache ist aber, dass du als neuer Blogger ganz schön viel Konkurrenz hast. Wenn du zu Beginn also mehr Leser als nur deine Freunde und deine Oma erreichen möchtest, dann brauchst du einen Plan!

In den nachfolgenden Zeilen zeige ich dir deshalb, wie du einen eigenen Blog erstellst. Im Anschluss erklären dir Blog-Experten, wie du deinen Blog mit einem Knall startest, damit du von Anfang an Besucher und Reichweite bekommst.

Du bloggst schon länger, hast aber noch nicht die gewünschte Reichweite? Dann scrolle gleich runter zu den Tipps der Experten. Diese lassen sich auch auf bestehende Blogs anwenden.

Wähle deine Blogging-Plattform

Damit dein Blog überhaupt ins Netz kommt, musst du eine Blogging-Plattform haben. Die bekannteste ist zweifellos WordPress (fast ein Viertel der Top 10 Mio. Websites nutzt WP).

Entscheide zuerst, ob du ein fertiges System nutzen möchtest (z. B. WordPress.com und Blogger.com) oder ob du deinen Blog selber hosten möchtest. Letzteres bedeutet, dass du auf einem Webserver Speicherplatz anmietest und dein Blogsystem dort installierst.

Die eigene Installation bringt insofern Vorteile, als du ohne Einschränkungen Veränderungen an deinem Blog vornehmen kannst. Im Gegenzug musst du dich etwas mehr in das Thema einarbeiten.

TIPP: Falls das schon ein Schritt zu weit ist und du noch gar nicht weißt, ob du bloggen möchtest und über was, dann lies das: Schritt für Schritt zum eigenen Blog.

Professionelles Aussehen für deinen Blog

Die Basis für das Aussehen deines Blogs ist das sogenannte Theme/Template/Design (je nach Plattform anders benannt). Dabei gibt es für alle bekannten Systeme eine Vielzahl kostenloser Themes.

Wichtig ist beim Theme, dass dieses einen aufgeräumten und sauberen Eindruck macht. Je einzigartiger du deinen Blog gestalten kannst, desto besser. Daher macht es eventuell auch Sinn, ein kostenpflichtiges Theme zu nutzen. Diese werden deutlich seltener genutzt als die bekannten Gratisthemes.

Im Weiteren ist es sinnvoll, ein eigenes Logo zu erstellen (respektive erstellen zu lassen). Mit einem individuellen Logo kannst du dich auf den ersten Blick von anderen Blog abheben. Die Leser erinnern sich so auch besser an deinen Blog.

Die „Über“-Seite einrichten

„Ja, ich bin der Uwe, bin 35 Jahre alt und …“ Halt! Ganz ehrlich? Deine Leser interessiert es erst ganz am Ende, wer du bist.

Was deine Leser wirklich interessiert? Was sie davon haben. Schreib also, was du zu bieten hast. Zeige auf, welche Themen dein Blog abdeckt und konzentriere dich auf den Leser.

Selbstverständlich kannst du abschließend auch dich selbst noch vorstellen. Statt deinen ganzen Lebenslauf aufzuführen, solltest du dich auf das fokussieren, was für dein Blogthema wichtig ist. Bei deinem Katzenblog kannst du natürlich erwähnen, dass du Tierarzt bist. Dass du in deiner Freizeit auch noch Squash spielst, wird deinen Leser aber nicht weiter überzeugen.

Schreibe deine Basisartikel

Dein Blog sieht ja schon mal ganz nett aus, wenn auch etwas leer. Bevor du irgendwas promoten kannst, musst du daher auf jeden Fall die ersten Artikel erstellen. Am besten fünf oder noch mehr.

Zum einen geht es darum, dass ein Blog mit nur einem Artikel einfach keinen guten Eindruck macht. Zum anderen möchtest du interessierte Leser unterhalten können, und mit weiteren Artikeln sorgst du dafür, dass diese auf deiner Seite bleiben.

TIPP: Schreibe zu Beginn vor allem Artikel, die dein Blogthema grundsätzlich besprechen. Dies gibt dir danach die Möglichkeit, immer wieder darauf zu verweisen.

Social Networking Profile einrichten

Soziale Netzwerke stellen mitunter die wichtigsten Kanäle zur Promotion eines neuen Blogs dar. Es ist also unumgänglich, dass du bei den Netzwerken angemeldet bist und diese regelmäßig nutzt.
Bei einigen Networks, wie etwa Facebook, Google+ oder LinkedIn, kannst du für deinen Blog eine eigene Seite einrichten. Diese unterscheidet sich von deinem persönlichen Profil durch das Branding.

Neben den bekannten Netzwerken gibt es natürlich viele weitere (Instagram, Snapchat, Periscope). Wenn du auf allen präsent sein möchtest, hast du mit großer Wahrscheinlichkeit keine Zeit mehr zum Bloggen.

TIPP: Lerne deine Zielgruppe kennen und finde heraus, wo sich diese aufhält. Konzentriere dich dann auf zwei bis drei soziale Netzwerke.

Und wo ist nun der Knall?

Du hast nun einem schön aussehenden Blog mit einigen guten Artikeln. Das ist schon mal gut … für den Anfang. Doch leider hat noch kein Mensch deine Artikel gelesen, und daran wird sich auch nichts ändern, wenn du nichts unternimmst.

Genau gesagt ist es sogar so, dass du gerade mal die kleinste Arbeit erledigt hast. Denn, das Schreiben der Blogartikel nimmt zu Beginn die wenigste Zeit ein. Du kannst mit 20 Prozent Content-Erstellung und 80 Prozent Promotion rechnen.

Nun kannst du natürlich eine E-Mail an all deine Freunde schicken und diese bitten, deine Facebook-Seite zu liken und deine Artikel zu lesen. Doch seien wir mal ehrlich: Die meisten deiner Bekannten interessieren sich überhaupt nicht für dein Blogthema und werden genau ein Mal reinsehen. Du brauchst also mehr!

Zum Glück gibt es auf dem Gebiet des Bloggens Experten mit erfolgreichen Blogs. Einige von ihnen habe ich darum geben, dir ihre besten Tipps für den Blogstart zu geben.

Tipps von Daniela Sprung

Daniela SprungKommunikationsberaterin und Blogcoach, bloggerabc.de

1. Regelmäßig bloggen

Blogge regelmäßig. Ich blogge einmal die Woche, denn zeitlich ist bei mir nicht mehr drin. Genau diesen Tipp geben ich auch anderen Bloggern, wenn ich danach gefragt werde, wie man an mehr Leser kommt. Bloggt regelmäßig! Egal, ob einmal in der Woche oder einmal im Monat. Wichtig ist Kontinuität. Das merken sich die Leser und kommen dann auch immer wieder vorbei.

2. Konkret werden 

Achte bei deinen Inhalten darauf, Handlungsempfehlungen oder sogar eine Art Anweisung mitzugeben. Deine Texte, Videos oder Fotos sollten erklärend sein. Beispielsweise bei Fashionbildern: Erkläre, was der Leser dort sieht und wie man es kombinieren kann. In meinen Texten formuliere ich konkret, wie sich manche Dinge umsetzen lassen. So nenne ich zum Beispiel bestimmte Facebook-Gruppen und erläutere, für welche Zwecke sie nützlich sein könnten. Oder erkläre an einem Beispiel, wie eine gute Headline formuliert wird.

3. Sich vernetzen

Bloggen ist nichts für Einzelkämpfer. Darum geh dahin, wo sich auch andere Blogger aufhalten: Barcamps, die re:publica, Blogkonferenzen, Vorträge oder kostenlose Veranstaltungen, wie die demexco. Vernetze dich im Netz: Kommentiere Blogs, wenn du wirklich was zu sagen hast. Like, plusse und retweete Meldungen von den Leuten, die du gut findest und deren Inhalte du als wertvoll erachtest. Das alles zahlt auf dich und dein Blog ein.

Tipps von Robert Weller

Robert WellerSocial Media Manager, Autor & Dozent, toushenne.de / Blog Boosting

Den neuen Blog mit einem Knall zu starten, ist kein leichtes Unterfangen. Der erfolgreiche Start resultiert aus einer gründlichen Vorbereitung. Bereits vor dem Launch gilt es, Keywords zu recherchieren und die ersten Beiträge zu optimieren sowie das eigene persönliche Netzwerk aufzubauen.

Ich empfehle, schon vor dem eigentlichen Start, eine Landingpage zu veröffentlichen und erste Inhalte bzw. Absichten anzukündigen. Dadurch lassen sich – ggfs. im Austausch für ein kleines Giveaway – erste E-Mail-Abonnenten generieren, die zum Launch kontaktiert werden können.

Möglichst früh den direkten Kontakt zur Zielgruppe zu suchen, ist meiner Ansicht nach der wichtigste Aspekt für angehende Blogger. Denn ihr frühes Feedback ist Gold wert für die Entwicklung der eigenen Plattform.

Tipps von Ivan Blatter

Ivan BlatterTrainer für neues Zeitmanagement, IvanBlatter.com

1. Nutze deine Leute.

Wie ist das Motto von ZIELBAR? Genau: Gemeinsam stark! Genauso solltest du vorgehen.

Du kennst schon viele Leute, die dich gut finden. Such dir 25 davon aus, die deine Arbeit so richtig gut finden und bitte sie, in den nächsten Wochen jeden deiner Artikel in ihren sozialen Netzwerken zu teilen.

Nicht einfach nach dem Motto „Guck mal, was der XY schreibt“, sondern im Idealfall schreiben sie: „Den dritten Tipp hier von XY kannte nicht mal ich, und er hat mir die Augen geöffnet.“

2. Nutze die Stars deiner Nische.

Als Frischling ist es nicht einfach, Gastartikel unterzubringen.

Dreh deshalb den Spieß einfach um: Erstelle den einen oder anderen Roundup-Post. Das kannst du auf zwei Arten tun:

  • Lade ein paar Experten ein, dir in wenigen Sätzen zu schreiben, was ihr ultimativer Tipp ist. Ähnlich wie der Dani das hier auch tut. :-)
  • Such dir ein Thema und such in anderen Blogs nach Meinungen dazu. Fass sie zusammen und setz einen Link zum Originalartikel. Fertig.

Die meisten Experten fühlen sich dadurch geschmeichelt. Sag ihnen, dass du auf sie verlinkt hast und frag, ob sie deinen Artikel weiter verteilen könnten. Die meisten werden das gerne tun.

3. Gewöhn dir eine Schreibroutine an.

Der wichtigste Tipp von allen: Beginne erst dann mit deinem Blog, wenn du dich zu 100 Prozent dazu verpflichtet hast.

Es ist nicht spielentscheidend, in welchem Rhythmus du bloggst. Es ist aber absolut spielentscheidend, dass du es regelmäßig tust. Wenn du nur nach Lust und Laune bloggst, wirst du keine große Reichweite erreichen.

Erstell dir einen Redaktionsplan, gewöhn dir eine Schreibroutine an und schreib.

Am besten schreibst du immer zur selben Zeit. Als ich anfing, stand ich eine halbe Stunde früher auf und habe jeden (!) Tag geschrieben. Ich habe nicht jeden Tag veröffentlicht, aber jeden Tag geschrieben.

Tipps von Rita Löschke

Rita LöschkeExpertin für strategisches Marketing, SinnWert-Marketing.de

1. Mehrwert, Mehrwert, Mehrwert

Du schreibst für deine Leser. Das setzt voraus, dass du die Leser kennst und weißt, wie sie angesprochen werden möchten und welche Themen und Inhalte sie interessieren. Nur wenn dem Leser gefällt, was du in deinem Blog schreibst, wird er dir treu bleiben und deine Beiträge in seinem Netzwerk teilen. Stell dir also immer die Frage: „Warum sollte jemand deinen Beitrag lesen und anschließend liken, empfehlen und verbreiten?“.

2. Teilen ermöglichen und fördern

Es mag banal klingen, aber wenn du möchtest, dass deine Beiträge fleißig gelikt, verteilt und verbreitet werden, dann musst du auch dafür sorgen, dass das problemlos möglich ist. Tatsächlich stoße ich noch immer auf Blogs, die nicht mal über Sharing-Buttons verfügen. Die sind aber Pflicht! Du kannst auch innerhalb deines Artikels mit Click to Tweet-Lösungen das Teilen befördern.

Übrigens: Wenn du deine Besucher aktiv dazu aufrufst, deinen Beitrag zu kommentieren, zu liken oder zu teilen, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Besucher dies auch tatsächlich tun („Dir gefällt, was du liest? Dann klicke auf Like!“).

3. Die Werbetrommel rühren

Deine Inhalte können noch so spannend sein. Sie werden nicht gelesen, wenn keiner weiß, dass es deinen Blog gibt. Gerade am Anfang musst du also die Werbetrommel für deinen Blog kräftig rühren.

Eine schöne Idee dafür ist beispielsweise das Veranstalten von oder die Teilnahme an Blogparaden. Der Initiator einer Blogparade ruft andere Blogger auf, einen Artikel über das von ihm festgelegte Thema innerhalb eines festgelegten Zeitraumes zu schreiben. Die teilnehmenden Blogs werden verlinkt, und das sorgt für Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit.

Übrigens: Ein bisschen Geduld gehört immer dazu. Auch wenn du tolle Inhalte hast und deinen Blog rege bewirbst, wird es eine Zeit dauern, bis du eine große Fangemeinde aufgebaut hast und dein Blog so richtig bekannt ist.

Tipps von Michael Firnkes

Michael FirnkesCorporate Blog Trainer, blogprofis.de

Da es immer mehr Blogs zu allen möglichen Themen gibt – und sie damit austauschbarer werden – ist es wichtig, sich von Anfang an mit einer persönlichen Meinung von den anderen abzusetzen. Es sollte über den gesamten Blog hinweg klar sichtbar sein:

  • Wer bist du als Person?
  • Welche Werte vertrittst du?
  • Warum nimmst ausgerechnet du dich des Blog-Themas an?
  • Was qualifiziert dich hierfür?
  • Welches Thema willst du voranbringen und warum?

Dies kann etwa über eine prominente „Über mich“-Box in der Sidebar erfolgen, die ein gutes Foto mit Wiedererkennungswert, eine knackige Vita und deine „Mission“ enthält.

Wichtig dabei: All dies kann man meines Erachtens nicht künstlich generieren. Wenn es dir schwerfällt, eine solche Mission zu formulieren, dann solltest du dir Gedanken darüber machen, ob es deinen Blog wirklich braucht. Das mag sich hart anhören. Doch nur wer wirklich etwas zu sagen hat und mit seinem Blog etwas bewegen will, wird von Anfang an Leser gewinnen und auch behalten.

Worauf wartest du also noch? Starte deinen neuen Blog mit einem Knall! Oder erwecke deinen bestehenden Blog zum Leben, indem du die Tipps der Experten umsetzt.

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Dani Schenker

Dani Schenker

Dani Schenker ist seit 2005 im Online Marketing tätig. Zuerst als Blogger und Betreiber von mehreren Blogs, dann als Freelancer für diverse SEO-Agenturen. Heute schreibt er bei Tropenwanderer.com über das Leben in Costa Rica, von wo aus er arbeitet und seine Dienstleistungen anbietet.

30 Reaktionen zu “Wie du deinen Blog mit einem BANG startest”

  1. Martina Zeltner

    Hallo, ich schreibe einen Blog über den Urlaub auf dem Bauernhof: http://www.zeltnerhof.de/der-zeltnerhof/bauernhofurlaub-blog/
    Aktuell hauptsächlich um unseren Gästen einen Überblick über aktuelle Veranstaltungen, neues auf dem Hof und von den Tieren zu geben. Natürlich wäre es auch super neue Gäste darüber zu gewinnen, zumal die Einträge auf Facebook. google+, Twitter und LinkedIn geteilt werden. Hat jemand Erfahrung damit und kennt einen vergleichbaren Blog? Suche nach Ideen, Inspiration & Gleichgesinnten… Danke & viele Grüße Martina

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Hallo Martina! Besten Dank für deinen Kommentar. Wenn du herausfinden möchtest, wie du mit deinem Blog mehr Besucher und potenzielle Kunden anlocken kannst, dann bist du bei ZIELBAR auf jeden Fall richtig.

      Ich schau mir deinen Blog an und gebe dir dann einige Tipps ;-)

      Antworten
      1. Martina Zeltner

        Das wäre fantastisch – vielen Dank :-)

        Antworten
  2. Jacky Wesling

    Hey liebes Zielbar-Team! Danke für diesen Beitrag. Das, was ihr hier geschrieben habt, sind auch meine Erfahrungen, die sich langfristig auszahlen, allerdings dauert es natürlich auch seine Zeit, bis das der Fall ist.

    Dennoch sind diese Tipps schon sehr hilfreich und hätten mir am Anfang des Jahres wohl sehr viel Zeit und Arbeit erspart, wenn ich zu der Zeit schon das Wissen gehabt hätte, was ich heute habe. Man lernt eben nie aus.

    Macht weiter so!
    Alles Liebe Jacky

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Hi Jacky! Danke für deinen Kommentar!
      Alles braucht seine Zeit, das stimmt. Aber es gibt immer wieder einige Blogger die es schaffen, in sehr kurzer Zeit eine hohe Reichweite zu gewinnen. Diese Blogger arbeiten mit einem Plan und setzen Tipps, wie die im Artikel genannten, konsequent um. Und wie du ja selbst sagst, hättest du das alles von Anfang an gewusst, dann wäre einiges schneller gegangen ;-)

      Antworten
  3. Fabian

    Toller Beitrag, Dani. Besonders der Experten-Tipp von Daniela Sprung „sich vernetzen“ kann sehr hilfreich sein, um mehr Traffic zu erhalten. :-)

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Absolut, Fabian! Wer nicht bereits berühmt ist, wenn er seinen Blog startet, kann es allein vergessen. Das Netzwerk macht es erst möglich, eine gewisse Reichweite zu bekommen. Daher auch wichtig was Robert Weller sagt. Die Kontakte müssen am besten schon geknüpft werden, bevor der Blog online geht.

      Antworten
  4. Stefan Schütz
    Stefan Schütz

    Hallo Dani,

    ich mag ja „große“ Überschriften nicht so gerne, aber du hältst, was du versprichst. Zumal die fünf Experten allesamt gut ausgewählt sind und wertvolle Tipps beigesteuert haben…

    Danke für die Verlinkung zum ZIELBAR-Zweiteiler „Step by Step zum eigenen Blog“. Eine Abwandlung hiervon – mit einem Tagebuch-Auszug einer Anfängerin – gibt es hier: http://www.pr-stunt.de/10-schritte-zum-eigenen-blog/

    Dort werden auch unangenehme Themen beim ersten eigenen Blog angesprochen und etwaige Ängste abgebaut. An alle: nur Mut!

    Viele Grüße
    Stefan

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Deine Beiträge passen ja wunderbar zu diesem Artikel hier, Stefan. Um nicht zu sagen, dass ich sowieso zu faul war, all diese Infos noch zusätzlich aufzuschreiben ;-)

      Antworten
  5. Alexa Manoeuvre (@AManoeuvre)

    Hallo Dani,

    mit einem Bang in die Bloggerwelt starten.

    Manchmal gar nicht so einfach, vor allem wenn man sich in einem Thema mit sehr hohem Wettbewerb bewegt.
    Aber selbst dort kann man etwas erreichen.

    An deinem Artikel gefallen mir besonders die Tipps der Blogger-Experten am Ende, denn diese geben wirklich einen guten Einblick in die Praxis und zeigen, wie es funktionieren kann.

    Letzte Woche habe ich einen Artikel veröffentlicht, in dem ich einen „7-Schritte-Schlachtplan“ erstellt habe, der besonders beim Einstieg ins Content Marketing helfen soll.
    Ich finde, dieser passt ganz gut zu den Tipps und Tricks aus deinem Artikel :)

    http://www.el-instante.de/einstieg-ins-content-marketing-der-7-schritte-schlachtplan-fuer-anfaenger/

    Was hältst du davon?

    Würde mich sehr über dein Feedback freuen.

    Liebe Grüße
    Alexa

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Hi Alexa! Danke für deinen Kommentar! Da gebe ich dir recht, der Anfang kann schwierig sein. Wäre ja langweilig, wenn jeder gleich super erfolgreich wäre (und geht auch nicht auf). Aber möglich ist es eben dennoch.

      Deinen Artikel werde ich mir auf jeden Fall noch sehr genau durchlesen. Du gehst da wirklich tief in das Thema rein. Passt sicher und kann man so stehen lassen ;-)

      Antworten
  6. David Goebel

    Hallo,
    danke für die tollen Tipps.
    Nicht bekommt einen BANG-Start hin, ohne Vorbereitung.
    Meine ersten Blogs habe ich einfach so gestartet und das ging recht mühevoll.

    Doch dann habe ich mir eine klare Zielgruppe gesucht, noch genauer meinen idealen Leser und Kunden beschrieben.

    Und seitdem läuft es viel runder.

    Viele Grüße, David

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Die Vorbereitung ist definitiv auch entscheidend, David. Nicht ohne Grund gingen auch unsere Experten Michael und Robert genau darauf ein. Im besten Fall läuft es sogar so, dass man bereits die ersten Leser hat, bevor der Blog überhaupt am Start ist.

      Danke für deinen Kommentar :)

      Antworten
  7. wolfgangkaeseler

    Moin, sehr schöner Artikel! Ich hatte mich aus unterschiedlichen Gründen dazu entschieden, auf einen grossen BANG ;) zum Start zu verzichten, u.a. auch deswegen, weil am Anfang ja noch gar nicht viel da ist (so dass möglicherweise der BANG auch zu Enttäuschung führen kann und damit nach hinten losgeht). Insofern möchte ich mich eher etwas in Bescheidenheit (evtl. falsche Bescheidenheit?) üben, um den BANG dann „sukzessive“ zu veranstalten (in der Hoffnung, dass das nachhaltiger ist). Insofern lassen sich Eure Expertenhinweise ja zum Glück grösstenteils auch später noch umsetzen … ;)

    VG, Wolfgang

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Hallo Wolfgang. Wie ich geschrieben habe, macht es natürlich Sinn, wenn du bereits einige Artikel am Start hast. Weil sonst ist es tatsächlich so, dass interessierte Leser deinen ersten Artikel lesen, diesen sogar gut finden… aber wenn danach keine weiteren Inhalte vorhanden sind, hast du sie verloren. Daher muss ein Grundstock an Artikeln vorhanden sein, bevor man es knallen lässt :)

      Dann kommt es natürlich auch darauf an, wie aktiv man nach dem Knall sein kann. Danach sollte nämlich ständig für Nachschub an gutem Content gesorgt sein. Sonst flacht das ganze so schnell ab, wie es geknallt hat. Das hat dann natürlich keinen nachhaltigen Effekt.

      Ansonsten hast du natürlich komplett recht. Die Tipps sind für jeden Blogger interessant, auch wenn man es nicht unbedingt knallen lassen möchte.

      Antworten
  8. Sebastian

    Hi Dani,
    ich kann die Tipps im Beitrag ebenfalls unterschreiben und bin bei meinen erfolgreichen Seiten ebenfalls so vorgegangen. Gute Vorbereitung, Roundups, Gastbeiträge beschleunigen den Weg zum Erfolg auf jeden Fall.
    Der wichtigste TIpp ist aber meiner Meinung nach der abschließende von Michael Firnkes:

    „Wenn es dir schwerfällt, eine solche Mission zu formulieren, dann solltest du dir Gedanken darüber machen, ob es deinen Blog wirklich braucht.“

    Immer dann, wenn ich einen Blog hatte, der diese Frage nach der Mission nicht beantworten konnte, dann war trotz aller Werbung das Ergebnis letztlich miserabel. Ist wie bei allen schlechten Produkten: da hilft die schönste Verpackung nichts;)

    VIele Grüße aus Phuket,
    Sebastian

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Hi Sebastian! Danke für deinen Kommentar. Das stimmt absolut. Wer von seinem Thema, seinem Blog, seinen Inhalten und so weiter nicht zu 100% selbst überzeugt ist, der hat schon vor dem Start verloren. Wer voll hinter seinem Blog steht und eine gewisse Leidenschaft dafür hat, dann sollte es kein Problem sein, die „Mission zu formulieren“. Das ist auf jeden Fall eine Überlegung, die man nicht vernachlässigen darf.

      Antworten
  9. Norman v. Offensichtlich

    Vielen Dank für diesen schönen Artikel. Wieder bestätigt Ihr das der Fleiß das wichtigste für den „Bang“ ist. Erfolg kommt eben nicht von allein. :)

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Absolut. Wer seinen Blog wirklich von Anfang an erfolgreich führen möchte, der muss einiges dafür tun. Sonst wird das nichts :)

      Antworten
  10. Tobias

    Dani, der Artikel kommt genau zur richtigen Zeit. Ich bin gestern mit meinem Blog gestartet.

    Wie von Robert aufgeführt, habe ich mir zunächst eine Landingpage erstellt, die nun schon einmal auf das Thema aufmerksam machen soll.

    Wenn ich eines noch ergänzen darf, viele und ich zähle mich auch dazu, planen zu lange und kommen oftmals zu spät ins tun. Einfach loslegen und alles weitere kommt dann nach und nach. So war es zumindest bei meinen bisherigen Websites. Und ganz wichtig, am Ball bleiben!

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Hi Tobias. Ich würde folgendes ergänzen: Finde das richtige Mittelmaß zwischen „viel planen“ und „einfach machen“. Denn, hättest du einfach angefangen, hättest du wahrscheinlich direkt gestern deinen ersten Artikel veröffentlicht und nicht eine Landingpage ;-) Das gewisse Stück an Planung ist also definitiv nötig.

      Aber grundsätzlich hast du sicher recht. Viele neigen dazu „zu viel“ zu planen, was dann schlussendlich auch nicht hilfreich ist.

      Danke für deinen Kommentar! :)

      Antworten
  11. Tina
    Tina

    Nun bin ich mir ganz sicher, das geht nicht mit rechten Dingen zu :-) Ich schreibe gerade selber an einem neuen Beitrag und schwupps, kommt mir dieser Artikel entgegen. Das war Gedankenübertragung pur!

    Kommt wie gerufen und ich werde dann zu dem geilen Beitrag ( ach echt, ich immer mit meinen nicht ladyliken Ausdrücken :-) ) verlinken. Eine sehr gute Hilfestellung mit vielen Expertentipps!

    Mille Grazie

    LG Tina

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Super, Tina! Freut mich, dass du meinen Artikel brauchen kannst. Da nimmt es mich jetzt natürlich sehr wunder, wie dein Artikel dann aussieht, respektive um was es genau geht :)

      Antworten
  12. Horst Schulte

    Wieder ein sehr interessanter Artikel, Dani.

    Keine Ahnung, wie segmentiert die deutsche Blogsphäre ist. Es gibt in der Tat sehr viele Blogs. Ich vermag überhaupt nicht einzuschätzen, wie vielen BloggerInnen solche Ratschläge helfen können. Es hängt halt sehr davon ab, ob man sich beim Bloggen tatsächlich themenmäßig fokussieren kann. Sinn macht das eigentlich nur, wenn man für ein bestimmtes Gebiet ein Crack ist, ein toller Fotograf, ein guter Koch, eine SEO-Fachmann/Frau. So in etwa. Aber was ist mit den vielen, die über Alltägliches bloggen? Da zählen dann ganz andere Dinge. Beispielsweise, wenn jemand einen sehr schönen Schreibstil hat. Aber ohne Geschichten, die derjenige zu erzählen weiß, wird es dann auch nicht gehen.

    Dazu gesellt sich noch die Frage, welche Ambitionen man überhaupt hat. Sind 10 Leser am Tag schon ok oder müssen es 1000 oder gar 10000 sein? Es kommt halt immer darauf an, was man als Blogger erreichen möchte bzw. ob man überhaupt größere Ambitionen hat.

    Mir persönlich geht es so, dass ich mit solchen Tipps offen gestanden nur ganz wenig anzufangen weiß. Ich krieg es einfach nicht hin. Dabei blogge ich schon seit 2004. Unglaublich – oder?

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Hallo Horst! Besten Dank für deinen Kommentar und das Lob!

      Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man jeden Blog mit einem BANG starten könnte. Wie du aber sagst hängt das auch von den Zielen des Bloggers ab (darüber was Erfolg beim Bloggen bedeutet, habe ich auch schon geschrieben: http://www.zielbar.de/erfolgreich-bloggen-tipps-3150/ ).

      Es ist natürlich klar, dass ich keine Expertenrunde mache oder zuerst eine Landingpage einrichte, wenn ich einfach darüber berichten möchte, wie mein Weekend-Ausflug mit meinem Hund war. Das bedeutet aber nicht, dass ich es nicht könnte ;-) Statt einfach zu schreiben, dass ich mit meinem Hund wandern war, könnte ich noch 10 andere Blogger fragen, was sie am Wochenende mit ihrem Hund gemacht haben. Und schon sieht die Sache ganz anders aus…

      Aber, es kommt auch hier wieder auf das Thema zurück „was ist Erfolg für den einzelnen Blogger?“. Wer den Aufwand nicht rechtfertigen kann, der muss eben ohne BANG bloggen ;-)

      Antworten
  13. Marius Schulze

    Wow, sehr cooler Bericht, sehr gute Tipps dabei ich hoffe irgendwann kann ich auch mal so ausführlich schreiben, das wird allerdings noch ein wenig dauern!
    Kompliment sehr guter Blog

    Antworten
    1. Dani Schenker
      Dani Schenker

      Hallo Marius! Danke für deinen Kommentar.
      Nimm dir da am besten den Tipp #3 von Ivan Blatter zu Herzen. Du brauchst eine Schreibroutine. Besser und mehr schreiben wirst du nur, wenn du es öfter machst ;-) Viel Erfolg!

      Antworten
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